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Space Rangers 2 - Dominators : Preview

Personal Computer 
Hersteller: 1C
Publisher: Frogster Interactive Pictures AG
Genre: Action: Taktik
Gerade haben wir an Bord der Darkstar One das Universum samt Menschheit und sämtlicher sonst versammelter Rassen gerettet, schon ist das grosse schwarze Etwas wieder in Gefahr. Diesmal sind es die so genannten Dominators, die das friedliche Zusammenleben im All stören und schon mehr als fünfzig Prozent des Universums erobert haben. Zugegeben, mit Ascarons 3D-Raumschlachten hat das russische Space Rangers 2 nicht allzu viel gemeinsam, abgesehen von der grossen spielerischen Freiheit, die man dem Spieler gerne ermöglichen möchte. Space Rangers 2 ist nämlich eine Art rundenbasiertes Strategie- und Rollenspiel. Wir haben uns in die Schlacht gestürzt ...


Biederes Welten-All

Eines fällt schnell auf, wenn man Space Rangers 2 spielt. Einen Grafikpreis wird der Titel zweifelsohne nicht gewinnen. Das zweidimensionale Weltall, das man aus der Draufsicht bespielt, glänzt zwar mit atmosphärisch farbigen Hintergründen, liefert aber ansonsten fast ausnahmslos zweidimensionale Sprites, die an die zahlreichen Scroll-Shooter aus den frühen Neunzigern erinnern. Das hat durchaus einen gewissen Charme und erinnert sehr an Klassiker wie Privateer oder Elite.

Aber um auf die Technik einzugehen, haben wir im ausführlichen Test demnächst noch mehr Zeit. Viel interessanter dürfte es hingegen sein, zu erfahren, wie sich Space Rangers 2 denn spielt. Und da kombinieren die russischen Entwickler gleich drei Genres in einem Spiel. Rundenweise manövriert der Spieler sein anfangs recht unspektakuläres Raumschiff durchs Weltall, sieht die Tage auf seiner Datumsanzeige verstreichen und verbündet sich mit anderen Schiffen, um gemeinsame Gegner in die Flucht zu schlagen. Eine bestimmte Anzahl von Aktionspunkten gibt es hierbei nicht, jedoch sollte man die Treibstoffanzeige stets im Auge behalten und bei Bedarf auf einem nahegelegenen Planeten oder einer Raumstation auftanken.

Während er im Weltraum unterwegs ist, hat der Spieler grösstenteils Narrenfreiheit. Ein klein wenig Handel? Als Freelancer Aufträge abarbeiten oder doch den Storymissionen folgen? Was man wie oder wann tut, schreibt euch hier niemand vor. Im All findet der Spieler dabei Mineralien und zerstörte Schiffe lassen Ausrüstung fallen. Damit kann das eigene Schiff wie in einem Rollenspiel aufgerüstet werden, oder aber man verkauft das Equipment zu einem möglichst hohen Preis an der nächsten Handelsstation.

Weltraumjäger trifft Feldherren

Im Spiel ist es ausserdem jederzeit möglich, besetzte Planeten zu befreien oder unbekannte Planeten zu erobern. Dazu landet man auf dem entsprechenden Brocken und stellt eine Roboterfabrik in die Landschaft. Aus allen erdenklichen Einzelteilen lassen sich hier dann unterschiedlich starke und teure Kampfmaschinen entwickeln, die sogleich in die Schlacht ziehen und versuchen, gegnerische Parteien auszuschalten und deren Basen zu erobern. Das klingt nicht nur wie Echtzeitstrategie, das ist es auch. Im Gegensatz zu den Streifzügen durch das All, die den Löwenanteil des Spiels einnehmen, wird der Strategiepart allerdings nicht allzu komplex ausfallen. Das soll keinesfalls ein Nachteil sein. Im Gegenteil, lockern die simplen Gefechte in der soliden 3D-Grafik den Spielablauf doch merklich auf. Wer seinen Kampfdrohnen nicht tatenlos zusehen will, kann sich sogar selbst ins Cockpit eines Roboters setzen und mit ihm fast wie in einem Third-Person-Shooter über das Schlachtfeld stapfen und den Gegnern Lasersalven in die Rüstung brennen. Jedoch gilt hier wie für fast alles andere im Spiel auch: alles kann, nichts muss.

Space Rangers 2 wird dabei eher ein Spiel für Langzeit-Kämpfer und dauermotivierte Weltraum-Krieger, denn für Gelegenheitsspieler wird sich der epische Titel weniger eignen. Immerhin laden das riesige Universum und die unzähligen Möglichkeiten zu einer Art Endlosspiel ein. Da auch das grosse und weiträumige Universum erst nach und nach erforscht werden will - dank Hyperraumsprung geht es jederzeit in jeden beliebigen freigespielten Sektor - lässt Space Rangers 2 auf eine lange und motivierende Spieldauer hoffen. Und wer bei dem ganzen Erforschen, Handeln und Schlachten schlagen noch nicht voll ausgelastet ist, der darf ruhig versuchen, die Bedrohung durch die Dominators in den Griff zu bekommen. Denn - das sollte man nicht vergessen - um die geht es ja eigentlich in diesem Spiel.

Space Rangers 2 - Dominators
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Tobias Kuehnlein


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Tobias Kuehnlein am 12 Jul 2006 @ 07:14
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