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Supreme Commander 2: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Gas Powered Games
Publisher: Square Enix
Genre: Strategie: Echtzeit-Strategie
Es gibt sie, diese Tage im Leben eines Spieletesters, an denen man mit aufgestütztem Arm am Schreibtisch sitzt und die Maus gelangweilt über die Unterlage schubst, obwohl auf dem Bildschirm einiges los ist. Da quält man sich regelrecht durch Missionen, erforscht neue Technologien und erstellt immer wieder neue Truppen, nur um sie wieder und wieder auf den Gegner loszulassen. Klingt wie ein langweiliges Spiel? Nein, keine Sorge, unser Tester hatte lediglich einen Anfall von Winter-Olympiaden-Depression. Supreme Commander 2 wird in wenigen Tagen erscheinen und allem Anschein nach auch wieder ein richtig gutes Spiel werden. Aber werden die Änderungen allen Spielern gefallen?

Der Nachfolger des vor drei Jahren erschienenen Echtzeitstrategiespiels hat einiges zu bieten und kommt deutlich kerniger daher als der Erstling. Denn wenn man bei Supreme Commander etwas kritisieren konnte, dann war es neben der lieblosen Präsentation im Briefing und der Wegfindung vor allem die gigantische Vielfalt an Einheiten. Denn alleine durch diese Grösse fiel der Einstieg ins Spiel unheimlich schwer, Profis hatten allerdings ihre helle Freude an eben jener Ausstattung.

Nun also einen Schritt zurück? Zumindest hinsichtlich der technischen Anforderungen kann man das behaupten. Anders als vor drei Jahren benötigt man dieses Mal keinen superben Rechenknecht, um den Titel ruckelfrei und mit sämtlichen Details spielen zu können. Möglicherweise hängt dies mit der parallelen Entwicklung der Xbox 360-Version zusammen.

Der Konflikt zwischen den Aeon, dem Cybran-Verband und der Erdföderation wird an der Stelle fortgesetzt, wo die Erweiterung des Vorgänger aufhörte. Die Föderation hat sich aufgelöst, die Illuminati trennen sich von den Aeons und selbst die kybernetischen Cybrans halten den Friedenszustand ein. Zunächst, sollte man allerdings sagen, denn schon nach kurzer Zeit entbrennt der Krieg wieder, ausgelöst durch einen Angriff abtrünniger Cybrans.

Zwanzig Missionen bietet die streng linear gehaltene Kampagne an. Dabei fällt auf, dass die verschiedenen Karten viel Abwechslung zu bieten haben, sowohl was die Gestaltung hinsichtlich der Struktur der Areale als auch die optische Qualität selbst angeht. Es fällt zwar schon auf, dass der Einfluss des letzten grossen Strategietitels aus dem Hause Gas Powered Games vorhanden ist, denn die Kartenstrukturen ähneln denen von Demigod mitunter stark. Dennoch schafft es Supreme Commander 2, seinen eigenen Charme zu entwickeln. Schöne Waldgegenden, bergige Landschaften oder selbst einfache Plattformen im Himmel oder auf den Meeren der Welten wissen zu gefallen, auch wenn man im Gefecht dafür kaum ein Auge hat. Die Einheitenspanne reicht auch diesmal wieder von klitzeklein bis gigantisch. Besonders beeindruckend sind die turmhohen Roboter, deren alleinige Präsenz auf dem Schlachtfeld zumindest bei einem menschlichen Gegenspieler für Respekt sorgen sollte.

Supreme Commander 2
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Markus Grunow


Supreme-Commander-2


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Markus Grunow am 25 Feb 2010 @ 19:36
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