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Supreme Commander: First Look

Personal Computer 
Hersteller: Gas Powered Games
Publisher: THQ
Genre: Strategie: Echtzeit-Strategie
Was aus Total Annihilation 2 wurde, das sich im Auftrag von Atari bei Phantagram Interactive in Entwicklung befand, ist unklar. Die Fans stört es kaum, da Total Annihilation-Urvater Chris Taylor mit seiner Firma Gas Powered Games an einem inoffiziellen Sequel namens Supreme Commander arbeitet. Was das Spiel euch nächstes Jahr bieten soll, verraten wir euch in unserem First Look.

Der Supreme Commander

Im 29. Jahrhundert befinden sich drei Fraktionen - Menschen, Aliens und Cyborgs - in einem erbitterten Krieg. Jede Partei verfolgt ihre eigenen Ziele. Hat sich der Spieler für eine Grossmacht entschieden, wird er als so genannter Supreme Commander in strategisch wichtige Einsatzgebiete entsendet und hat die Macht, alleine riesige Armeen aus dem Boden zu stampfen. Hierzu benötigt er lediglich zwei Ressourcen: Energie und Masse. Beides wird durch spezielle Einheiten oder Konstruktionen auf den Planeten gewonnen und in die Erweiterung der Streitmächte investiert.

Besonders die mögliche Grösse einer Armee soll Supreme Commander wohltuend von den Genre-Kollegen abheben. Einheiten-Limits soll es nicht geben. Solange die Ressourcen da sind, darf munter drauflos produziert werden. Kein Wunder also, dass die Entwickler wahrhaft gigantische Kriegsschauplätze planen. Um bei den Massen an Luft-, Boden- und Wasservehikeln nicht die Übersicht zu verlieren, soll der Spieler stufenlos von einer detaillierten Nahansicht bis weit in den Himmel herauszoomen können. Aus einem riesigen Panzerfahrzeug wird nach und nach ein immer kleinerer Fleck auf der Map, bis man schliesslich mit der Kamera so weit weg ist, dass man nur noch anhand von Symbolen erkennen kann, wo die eigenen Armeen stationiert sind.

Klar, dass es bei einem solchen Vorhaben eines intuitiven Benutzerinterfaces bedarf, um die Missionen komfortabel angehen zu können. Chris Taylor verspricht nicht nur eine einsteigerfreundliche Bedienung, sondern auch auf Wunsch völlig automatisierte Verhaltensweisen der Truppen. So soll man beispielsweise Flugvehikel auf Patrouille schicken können, ohne ständig in Sorge sein zu müssen, dass selbige abgeschossen werden oder irgendwelchen Unsinn anstellen. Angeschlagene Einheiten sollen sich selbständig zur Reparatur oder Betankung in die Basis zurückziehen können. Verlässlichkeit soll oberstes Gebot sein. Hat man mal keine Zeit oder Lust, sich um die Neuproduktion oder Instandhaltung der Basis zu kümmern, greift man kurzerhand auf einen so genannten Base Commander zurück, den man mit der Betreuung eines bestimmten Basisareals beauftragen kann.

Technik

Auf ersten Screenshots sieht Supreme Commander eher veraltet aus. Doch der Schein soll trügen. Vertreter der Presse, die das Spiel bereits in Aktion sehen durften, waren von der Optik schlichtweg überwältigt. Besonders der Einsatz von Massenvernichtungswaffen soll beeindruckend rüberkommen. Eine Atomexplosion soll mit ihrer Druck- und Hitzewelle einen kilometerweiten Umkreis in Schutt und Asche legen können und grafisch sehr überzeugend dargestellt werden. Geschieht ein solcher Angriff auf dem Meer, soll gar ein waschechter Tsunami mit gigantischen Wellen entstehen können.

Supreme Commander
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Daniel Boll


Daniel Boll am 17 Jul 2005 @ 14:17
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