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The Ball: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Teotl Studios
Publisher: Deep Silver
Genre: Action: 3D-Shooter
Als unser Chefredakteur dem Autor dieser Zeilen sagte, er könne auch mal eine ruhige Kugel schieben, da freute er sich schon auf einen entspannten Arbeitstag. Doch als er nach der ersten Kaffeepause in seinem Postfach eine Mail vom Chef mit einem Download-Link für eine Vorschau zu The Ball fand, musste er wieder mal über den Humor seines Vorgesetzten grinsen.

Marble Madness meets Unreal?

Ursprünglich entstand The Ball als Unreal-Modding-Projekt im Jahr 2008. Das Projekt kam gut an, gewann sogar ein paar Preise als beste Einzelspieler-Mod des Jahres. Kein Wunder also, das man sich dazu entschied, einige umfangreichere Levels zu entwickeln, die zwei Jahre später nun käuflich erhältlich sein werden. In der Rolle eines Archäologen arbeitet ihr gemeinsam mit einem Team an einem inaktiven Vulkan. Bei einer Expedition bricht plötzlich unter euch der Boden auf, ihr fallt in ein Höhlensystem, abgeschnitten von euren Kameraden.

Schnell entdeckt ihr, dass ihr auf die alten Ruinen einer offenbar früher weit entwickelten Zivilisation gestossen seid. Schon nach kurzer Zeit entdeckt ihr eine gigantische Kugel, einen mit Gold verzierten, gut zwei Meter hohen Ball. Doch nicht nur das: Auch eine interessante Apparatur fällt euch in die Hände, mit der ihr die Kugel bewegen könnt, ohne dass euch Schweissperlen von der Stirn tropfen. Mit der Maus habt ihr die Kugel total im Griff. Mit der linken Maustaste schubst ihr sie von euch weg, mit der rechen Maustaste zieht ihr sie zu euch heran, ohne Gefahr zu laufen, von dem grossen Ungetüm plattgewalzt zu werden. Um die Übersicht nicht zu verlieren, könnt ihr auch durch die Kugel hindurchsehen, was im späteren Spielverlauf dringend notwendig wird.



Grundsätzlich kann man The Ball als Action-Puzzle-Spiel bezeichnen. Ihr stellt die Kugel auf Plattformen, durch das Gewicht öffnen sich Türen. Ihr schubst sie vor Schaltermechanismen oder navigiert euren neuen runden Freund auch mal durch gefährliche Gebiete, durch die ihr zunächst nicht gehen könnt, denn die Kugel kann mit ihrem Eigengewicht auch Objekte zerstören und so Wege freiräumen. Einige der Puzzle-Elemente sind äusserst interessant gestaltet worden, fast fühlt man sich an Portal erinnert. Abwechslungsreich geht es auch bei der Architektur zu. So dirigiert ihr das rollende Ungetüm durch enge Korridore, nur um euch kurz darauf in gigantischen Hallen wiederzufinden, deren Ende ihr auf den ersten Blick gar nicht entdecken könnt.

The Ball
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Markus Grunow


The-Ball


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Markus Grunow am 24 Okt 2010 @ 20:45
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