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The Lost Chronicles of Zerzura: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Deck13 Hamburg
Publisher: dtp
Genre: Adventure und Rollenspiel: Adventure
Mit dem Point & Click-Adventure The Lost Chronicles of Zerzura kehrt Entwickler Cranberry aus Hannover zurück auf deutsche Rechner. Nach dem Abschluss der Black Mirror-Reihe schlägt man ein neues Zeitalter auf. Diesmal im wahrsten Sinne des Wortes, denn ihr seid während des Beginns der spanischen Inquisition unterwegs. Gleichzeitig entwickelt die Wissenschaft und Kunst bahnbrechende Ideen. Ein gewisser da Vinci hat seine Lehrzeit abgeschlossen und beginnt mit seinen grossen Arbeiten. Auch ihr selbst wollt euch als junger Erfinder einen Namen machen.

"Nobody expects the Spanish Inquisition!"

Nein, keine Sorge, hier geht es nicht spassig zu wie bei Monty Python. Das Zitat kam uns nur direkt in den Sinn, als wir das Spiel starteten. In schick gestalteten Zeichnungen auf Pergamentpapier bekommen wir die Handlung grob umschrieben, bevor wir selbst ans Werk gehen können. Vor den Toren Barcelonas demonstrieren wir unserem Geldgeber den Status der Entwicklung eines Fluggerätes. Das Experiment misslingt und unser Bruder stürzt die Klippe hinunter, als das Fluggerät in der Krone eines Baumes hängen bleibt. Er kann sich aber auf einem Ast sitzend retten. Los geht's mit der Knobelarbeit. Den Bruder mittels einer selbst gebauten Strickleiter wieder nach oben befördern, das Fluggerät sicherstellen und dann geht es ab in die Werkstatt, um schnellstmöglich dafür zu sorgen, dass unser Geldgeber noch mit einem anderen Fluggerät begeistert werden kann. Auch im alten Spanien gilt nämlich: Ohne Moos nix los.

Die Handlung nimmt an Fahrt auf, als Ramon wegen eines mysteriösen Artefakts von der Inquisition verschleppt wird. Um seinen Bruder aus der Folter zu retten, stürzt sich Feodor ins Abenteuer. Seine Reise führt ihn durch Spanien, über das Mittelmeer und bis ins entfernte Afrika. Die sagenumwobene Wüstenoase Zerzura, in der ein uraltes Grauen über mächtige Geheimnisse wacht, ist das Ziel seiner Bemühungen. Direkt auffällig in den ersten Szenen sind die wunderbar gezeichneten Hintergründe. Wir haben in den vergangenen zehn Jahren schon etliche Adventures gesehen, gespielt, gelöst, kritisiert und gelobt. Doch selten war der grafische Stil derart schön! Nicht selten hatten wir den Eindruck, dass wir jetzt nur rasch einen guten Drucker anschliessen bräuchten und schon wäre das Renaissance-Wandgemälde fertig.

Bereits in Black Mirror III waren die Umgebungen toll gezeichnet, wurde ein grossartiges Ambiente eingefangen. Doch hier darf man den Grafikern wirklich mal ein Sonderlob aussprechen. Egal, ob Marktplatz, örtlicher Krämer, Hafen, Dachboden oder fernes Ägypten: die Umgebungen, die wir uns bislang ansahen, waren bis auf wenige Ausnahmen sehr detailliert und auch technisch gut gezeichnet. Erfreulich auch, dass die Polygonanzahl der 3D-Figuren im Vergleich zu den bisherigen Cranberry-Titeln anscheinend erhöht wurde. Auch hinsichtlich der Animationen darf man Positives anmerken, denn die Bewegungen sehen authentisch aus und haben viel von der bisherigen Steifigkeit, wie etwa bei Drehungen, verloren.

The Lost Chronicles of Zerzura
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Markus Grunow


The-Lost-Chronicles-of-Zerzura


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Markus Grunow am 26 Dez 2011 @ 17:47
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