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The Mark: Preview

Personal Computer 
Hersteller: JoWooD
Publisher: JoWooD
Genre: Action: 3D-Shooter
Erst im August enthüllte JoWooD seinen nächsten Ego-Shooter. The Mark verspricht einen hohen Wiederspielbarkeitswert dank zweier wählbarer Hauptcharaktere und einem für bis zu sechzehn Spielern geeigneten Kooperativ-Modus. Anhand einer Vorabversion konnten wir uns einen ausführlichen Ersteindruck des Spiels verschaffen, das in drei Wochen erscheinen soll.

Story hui...

Die Hintergrundgeschichte von The Mark klingt so weit schon mal vielversprechend: Terroristen gelangen in den Besitz einer Atomwaffe und wollen sie auf London richten. Ilya Rakov, Sohn eines mächtigen Mafia-Bosses, steckt hinter der Sache und handelt mit seinen Massenvernichtungsplänen überhaupt nicht im Sinne seines Vaters. Letzterer geht sogar so weit und heuert den Söldner Hawke an, um den einzigen Mann zu beschützen, der die Katastrophe vereiteln kann: US-Marine-Offizier und Atomwaffenexperte Steve Fletcher. Hawke und Fletcher müssen allerdings nicht nur die nukleare Bedrohung stoppen, sondern auch Steves Schwester Sandy, ihres Zeichens selbst Mitglied der US-Marines, befreien, die von Ilya als Druckmittel entführt wurde.

...Umsetzung pfui?

Im Spielverlauf werdet ihr hin und wieder vor die Wahl gestellt, ob ihr in der Rolle des Marines oder des Söldners weiter voranschreiten wollt. Auf den ersten Blick interessant, doch schnell folgt die Ernüchterung. Das höchste der Gefühle ist es nämlich, wenn sich die Hauptcharaktere innerhalb eines Levels kurzzeitig trennen. Der Wiederspielbarkeitswert sieht dann so aus, dass ihr den Abschnitt das nächste Mal eben von einer anderen Seite kennenlernt. Leider bietet das Leveldesign noch kaum Abwechslung. Ihr rennt vom Start- zum Zielpunkt, nehmt es mit Horden von dämlich agierenden Gegnern auf und dürft, wenn ihr Glück habt, zwischendurch mal ein paar Schalter betätigen. Von spektakulären, geskripteten Ereignissen kaum eine Spur; selbst zerstörbare oder physikalisch beeinflussbare Objekte sind nur in geringem Umfang vorhanden.

Immerhin wird die Geschichte aber regelmässig mit In-Game-Sequenzen weitererzählt. Da kommt Fletcher und Hawke schon mal zugute, dass JoWooD für eine ordentliche deutsche Sprachausgabe gesorgt hat. Störend wirken allerdings die zeitweise sehr billigen Dialoge, die (gewollt?) den Eindruck eines trashigen Low-Budget-Action-Filmes erwecken. Sprüche wie ?Ich liebe den Geruch von Kordit am Morgen.? wirken eben nur gezwungen witzig. In den Optionen lässt sich übrigens bestimmen, ob die Feinde in ihrer jeweiligen Landessprache oder auf Deutsch Kommentare abgeben. Besonders inspiriert wirken selbige aber zu noch keinem Zeitpunkt.

The Mark
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Daniel Boll


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Daniel Boll am 04 Nov 2006 @ 16:45
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