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The Night of the Rabbit: First Look

Personal Computer 
Hersteller: Daedalic Entertainment
Publisher: Daedalic Entertainment
Genre: Adventure und Rollenspiel: Adventure
"Früher war alles besser", sagt Matthias Kempke und blättert in alten Aufzeichnungen. Der studierte Japanologe und Schöpfer von What Makes You Tick: A Stitch in Time hält auch bei seinem neuesten Werk an alten Traditionen fest und lässt die Spieler in The Rabbit's Apprentice: Im Bann des Zaroff endlich mal wieder ihren Kopf anstrengen.

Gewohnte Daedalic-Qualität

The Rabbit's Apprentice: Im Bann des Zaroff ist ein Point & Click-Adventure, wie man es von Daedalic kennt: Bunt, gewitzt, und alles ist von Hand gezeichnet. Hauptperson ist der junge Jerry Haselnuss, der sich in der letzten Woche seiner Sommerferien mächtig langweilt und daher beschliesst, ein Zauberer zu werden. Zufälligerweise trifft er schon bald auf den zwielichtigen Marquis de Hoto, einem gerissenen Hasen, der von sich selbst behauptet, der mächtigste Magier im ganzen Land zu sein. Da kann Jerry natürlich nicht Nein sagen und nimmt die Lehrlingsstelle als Nachwuchszauberer an, zumal das Nagetier der Überzeugung ist, nur Jerry könne die bevorstehenden Probleme lösen. Welche das sind? Keine Ahnung, mehr wurde zur Geschichte des japanisch angehauchten Abenteuers nicht gesagt. Das Spiel soll jedoch recht düster werden und sich vorrangig an Erwachsene richten.

The Night of the Rabbit Bild
Jerry Haselnuss verschlägt es irgendwie nach Mauswelt, die mit der realen Welt über Portale verbunden ist. Bei den Rätseln soll vor allem der Tag-/Nachtzyklus von Bedeutung sein. So treffen wir nach Sonnenuntergang etwa Figuren, die zur Mittagszeit nicht da sind und umgekehrt. Doch Matthias Kempke hat sich noch andere Tricks einfallen lassen, um unsere grauen Zellen zu strapazieren. Wo wir uns in anderen Adventures dank Hotspot-Funktion alle Interaktionsmöglichkeiten einblenden lassen können, müssen wir in The Rabbit's Apprentice die abwechslungsreich gestalteten Hintergründe schon genauer untersuchen. Um Frust zu vermeiden, erhalten wir im Laufe des Spiels eine magische Münze. Linsen wir durch den Taler, verändert sich die Umgebung, in der uns geisterhafte Schemen zumindest einen Lösungsansatz geben. Eine klasse Idee, zumal sie nicht aufgesetzt wirkt, sondern zur Hokuspokusthematik passt. Darüber hinaus soll uns das eigens entwickelte dynamische Interaktionsmenü ähnlich wie in Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten unnötige Suchereien ersparen.

Im Bann des Zaroff ist ein optischer Hochgenuss und steht anderen Daedalic-Titeln in nichts nach. Sämtliche Figuren und Hintergründe wurden in wahnsinniger Auflösung aufwändig per Hand gezeichnet und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Die Schauplätze sind eine derartige Wucht, dass wir zuweilen gar nicht wissen, wo wir zuerst hinschauen sollen. In Kombination mit der schon jetzt exzellenten Vertonung von Jerry Haselnuss stehen die Zeichen gut, dass uns noch dieses Jahr ein weiterer Knobel-Hit ins Haus steht.

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Mirco Kaempfer




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Mirco Kaempfer am 03 Sep 2012 @ 08:40
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