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The Precursors: First Look

Personal Computer 
Hersteller: Deep Shadows
Publisher: Play Ten Interactive
Genre: Action: 3D-Shooter
Wir erinnern uns: Anfang Sommer 2005 veröffentlichte Publisher Atari den Ego-Shooter Boiling Point aus dem Hause Deep Shadows. Zwar war das völlig offene Spielprinzip eine Revolution, doch aufgrund von zahlreichen technischen Problemen mutierte Boiling Point eher zu einem Flop. Mit dem inoffiziellen Nachfolger The Precursors, welches wir auf der GC erstmals präsentiert bekamen, versprechen die Entwickler nun, alles besser zu machen. Obwohl das Spiel noch weit von einer Veröffentlichung entfernt ist, konnten wir uns erstmals einen Eindruck verschaffen.



Die Geschichte von The Precursors ist relativ einfach zu erzählen. Der Spieler schlüpft in die Fussstapfen eines namenlosen Heldens, der gerade die Universität abgeschlossen hat und endlich mit beiden Beinen im Leben steht. Doch auf der Suche nach Abenteuern gerät der Spieler mitten in einem Krieg zwischen dem Empire und der ISA, die beide um die Vorherrschaft in der Galaxies kämpfen und keinen einzigen Sektor im Weltraum verschonen. Unser Held, der zwischen die Fronten geraten ist, versucht nun, die wahren Motive der beiden verfeindeten Völker zu erkunden und trifft dabei auf eine Wahrheit, die besser hätte verborgen bleiben sollen?

Auch wenn wir bislang nur wenig Gameplay bei der Präsentation erleben konnten, klingen die Features, die die Entwickler versprechen, schon jetzt sehr interessant. Anscheinend haben die Jungs und Mädels bei Deep Shadows etwas zu viel die X-Serie oder aber Freelancer gespielt, denn anders als Boiling Point spielt The Precursors nicht mehr auf der Erde, sondern in ferner Zukunft in einem unbekannten Universum. Insgesamt planen die Entwickler vierzig unterschiedliche Planeten, die man im Gegensatz zur Konkurrenz völlig frei erkunden kann. Zahlreiche NPCs halten dort neue Aufgaben oder Missionen bereit, die für neues Geld in den Kassen sorgen. Mit diesem Geld lassen sich grössere Raumschiffe und eine bessere Ausrüstung erwerben. Dank der benutzten Engine sollen Raumschiffe, speziell Frachter, mit bis zu zehn Kilometern Länge möglich sein. Diese Raumschiffe dürfen natürlich auch vom Spieler selbst gesteuert werden. Neben spannenden Weltraumschlachten wird es auch die Möglichkeit geben, andere Schiffe anzugreifen und diese zu kapern. Doch Vorsicht, auch das eigene Schiff ist gegenüber Weltraumpiraten nicht gefeit und kann selbst geentert werden. Ebenfalls möglich wird es sein, seinen Pilotensessel zu verlassen und das ganze Schiff frei zu erkunden, hier kann es dann auch schon mal zu dem ein oder anderen Scharmützel zwischen Eindringlingen kommen.

Ähnlich wie bei Boiling Point simuliert Deep Shadows ein lebendiges Universum mit unterschiedlichen Fraktionen. Verscherzt man es sich mit einer Rasse allzu sehr, hat man schlechte Karten und darf keinem Angehörigen eben dieser Rasse zu Nahe kommen, da sie sofort das Feuer eröffnen werden. Die Entwickler versprechen über 250 verschiedene Missionen, denen man auf Wunsch folgen kann oder nicht. Wer es eher ruhiger angehen möchte, der kann sich auch als Händler profilieren. Für Action-Fans sei der Kopfgeldjäger oder der Pirat ans Herz gelegt.

Wie bei Boiling Point wird in The Precursors auch die Vital Engine 2 zum Einsatz kommen, natürlich etwas aufgemöbelt. Dadurch wird es in The Precursors keinerlei Ladezeiten geben, egal ob man auf einem Planeten herumläuft oder aber mit einem Raumschiff durch das Weltall fliegt. Das hat natürlich auch seinen Preis, so dass schwächere Rechner eher Probleme haben werden. Bis zum Release irgendwann 2006 haben die Entwickler aber noch eine Menge Zeit, Optimierungen vorzunehmen.

The Precursors
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Alexander Boedeker


The-Precursors


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Alexander Boedeker am 23 Aug 2005 @ 18:02
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