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The Show: Preview

Personal Computer 
Hersteller: sixteen toons entertainment
Publisher: Take-Two Interactive Software
Genre: Strategie: Echtzeit-Strategie
Am Ende des 21. Jahrhunderts hat sich Kalifornien nach einem Bürgerkrieg vom Rest der demokratischen USA abgespalten und wird seitdem von einem skrupellosen Diktator namens Lou Baxter regiert. Der ist den restlichen fünfzig Staaten natürlich ein Dorn im Auge, der entfernt werden will. Publisher Take 2 Interactive und Entwickler Sixteen Tons Entertainment wollen dem Spieler mit The Show ein Strategie-Spiel bieten, das vor allem auf Taktik, zahlreiche Kämpfe und schnelle Aktion setzt.



Zu Beginn des Spiels erfährt der Spieler zum einen den geschichtlichen Hintergrund und lernt zum anderen den Hauptakteur des futuristischen Spektakels kennen. Wie bereits erwähnt ist der Staat Kalifornien nicht mehr demokratisch und lässt somit seinen politischen Gegnern nicht viel Spielraum. Diese werden inhaftiert und dürfen bei einer grossangelegten Show antreten, um bei einem Sieg ihre Freiheit wiederzuerlangen. In der Show selbst treten dann verschiedene Teams auf eigens dafür geschaffenen Inseln vor Kameras und Fernsehzuschauern gegeneinander an.

Da der Rest der USA ja die Diktatur unterbinden will, schleusen sie ihren besten Agenten Frank Harris als Outlaw getarnt hinter die feindlichen Linien. Auf der Insel angekommen wartet auch bereits die erste Show beziehungsweise der erste Kampf auf den Spieler. Während eines Kampfes wird jedes Team von Kameras beobachtet, auf Kontrolltruppen der Veranstalter treffen und vom Oberbösewicht in regelmässigen Abständen kommentiert, um so das virtuelle Publikum anzuheizen. Für den Spieler gilt es nun zunächst einmal, die eigene Basis zu aktivieren und möglichst schnell mit den ersten Einheiten weitere Aussenposten einzunehmen. Die Aktivierung geschieht mit dem eigenen Helden. Die Aussenposten selbst sind wichtig, da man durch diese mehrere so genannte Kommunikationskanäle hat, um weitere Truppen ins Geschehen zu bringen und diese dann zwischen den einzelnen Posten hin- und hertransportieren kann. Ingesamt stehen zur Erfüllung der Missionen einundzwanzig verschiedene Infanterieeinheiten und fünfzehn unterschiedliche Mechtypen zur Verfügung.

Innerhalb eines Kampfes oder einer Show muss man immer mal wieder Nebenmissionen erfüllen und versuchen, taktische Vorteile frühzeitig zu sichern. Einen vom Gegner eingenommenen Aussenposten kann man nachträglich wieder mit den eigenen Infanterieeinheiten für seine Seite erobern. Hat der Hauptcharakter einmal die Basis aktiviert, sollte er diese leider auch nicht mehr verlassen, da man nur dadurch neue Einheiten und Energie für die Produktion bekommt. Diese Tatsache stellt den Sinn des Helden innerhalb des Spiels ein wenig in Frage, da man ihn selbst somit erst einsetzen kann, wenn die maximale der zu produzierenden Einheitengrenze erreicht ist.
Die Missionen während der Kampagne laufen leider stets gleich ab, so dass Gegner der kontrollierenden Truppen immer auf dem gleichen Fleck stehen.

Technisch befindet sich The Show insgesamt auf einem guten Level und kann im grafischen Bereich mit durchaus ansehnlichen Effekten wie Nebel oder Sandstürmen aufwarten. Die Umgebung und das Leveldesign können sich ebenfalls sehen lassen. Die Musik ist eines der grossen Highlights des Spiels und passt perfekt zum Setting. Die Synchronisation der Sprecher klingt professionell und trägt damit zur Atmosphäre bei. Die künstliche Intelligenz konnte im Gegensatz zum Sound nicht immer überzeugen. Im Multiplayer-Modus können bis zu vier Spieler auf nur zehn verschiedenen Karten gegeneinander antreten.

The Show
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Kim Radojewski


The-Show


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Kim Radojewski am 19 Feb 2007 @ 16:49
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