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Total War - Attila: First Look

Personal Computer 
Hersteller: The Creative Assembly
Publisher: SEGA
Genre: Strategie: Echtzeit-Strategie
Mit dem nächsten Teil der Strategiereihe Total War führt euch Creative Assembly als Hunnenkönig Attila im fünften Jahrhundert nach Christus nach Europa. Während das Römische Reich wankt, die Germanen nördlich der Alpen stressen, kommt mit dem scheinbar übermächtigen Hunnenkönig Attila ein Kontrahent aufs Schlachtfeld, der die bis dato grösste Kraftprobe für Rom darstellt. Furioser Sieg - oder Untergang. Es geht für den Kaiser um alles oder nichts.

Hunnenkönig Attila ist ein Gespenst der Weltgeschichte. Seine Existenz mag verbürgt sein, doch schon über seine ersten Jahre wissen wir wenig. Er kam aus dem Osten, er war zunächst mit Westrom verbrüdert, entschloss sich aber sodann dazu, die Fehden zwischen dem östlichen und westlichen Reich zu nutzen, um sich auf dem Gebiet des heutigen Ungarn festzusetzen. Von dort aus wurde Attila immer mächtiger und zum Albtraum aller anderen Feldherren.

Der Spielplatz für Hobby-Geographen

Creative Assembly hat sich wieder nicht lumpen lassen und auch den neuesten Spross der Total-War-Serie mit einer kolossalen Kampagnenkarte ausgestattet. Das bedeutet nicht nur schiere Grösse von Land und Städten. Das bedeutet auch, dass die Karte wieder an den geografischen Besonderheiten ihrer realen landschaftlichen Vorbilder Mass nimmt. Verschneite, karge Alpenpässe, feuchtes, germanisches Dickicht oder nahezu unpassierbare Wüstenlandschaften, Dörfer und Städte der dort lebenden Völker. Der Einfluss der Klimazonen wird durch den aktiven Wechsel der Jahreszeiten noch verstärkt - für jede Runde vergeht in Total War: Attila eine Jahreszeit. Diese sind vor allem in den nördlichen Gefilden ein mächtiges taktisches Werkzeug: Im Winter kommt der Vormarsch der Truppen wegen Wäldern und tödlicher Temperaturen nahezu zum Erliegen. Im direkten Vergleich zu TW: Rome II hat sich allerdings wenig verändert: Ein paar der Ortschaften verschwanden, ein paar kamen dazu. Zudem bekam die Karte eine kleine Osterweiterung spendiert - Attilas Steppe.

Drei oder vier eurer Städte bilden eine Provinz, die euch, wenn ihr sie komplett direkt oder indirekt beherrscht, gewisse Boni in Form von Erlassen liefern kann. Eins hat sich hierbei allerdings verändert: Die Provinzboni erhaltet ihr nun nicht mehr einfach so, ihr müsst zuallererst einen eurer Adligen (später mehr dazu) als Provinzverwalter abordnen. Wie auch im Hauptspiel kommt die eigentliche Verwaltung der Gebäude recht einfach daher. Während ihr in den alten Total-War-Ablegern eure Siedlungen mühsam Gebäude für Gebäude selbstständig errichten musstet, existieren seit TW: Rome II in jeder Stadt vier bis sechs Bau-Slots, in die ihr eine Vorauswahl von Gebäuden platzieren dürft. Es ist zu vermuten, dass die vereinfachten Bauoptionen einige der Serienfans auf die Barrikaden ziehen werden. Jede Reform birgt auch etwas Gutes: Der Fokus liegt wieder mehr auf dem eigentlichen Kern des Spiels, dem Krieg.

Total War - Attila
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Patrick Recknagel


Total-War---Attila


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Patrick Recknagel am 08 Jan 2015 @ 20:22
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