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World of Warcraft: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Blizzard
Publisher: Vivendi Games
Genre: Adventure und Rollenspiel: MMORPG
Kaum noch jemand, der diesen Namen noch nie gehört hat:

World of Warcraft

wird Anfang nächsten Jahres Blizzards jüngster Spielehit sein. Die Fangemeinde von Online-Rollenspielen ist gespalten: Wer wird ihr nächster Favorit sein, World of Warcraft, EverQuest 2 oder bleibt´s doch beim bewährten Dark Age of Camelot? Momentan stehen die EU-Beta-Server still - Zeit für eine Preview ohne Hype-Einfluss.



Bisher gab´s viel Gefeile an der Hintergrundgeschichte und dem Aufbau der Welt von Warcraft, die Strategiespiel-Serie schlechthin. In Warcraft III war die Story bereits so weit entwickelt, dass sich die Charakterisierung von fremdartigen Rassen, Monstern und Menschenvölkern gut vermarkten und in Fantasy-Büchern weiterspinnen liess. Kein Wunder, dass ein derartig erfolgreiches Strategiespiel mit einer breiten Hintergrundgeschichte den Nährboden für ein komplexes Online-Rollenspiel (MMORPG) bereitstellen kann. So geschehen mit World of Warcraft, Blizzards grossem Hoffnungsträger im MMORPG-Sektor. Mittlerweile ist das Spiel so gut wie fertig und es soll bereits am 23. November in den USA erhältlich sein. Wir Europäer dürfen erst Anfang 2005 powerleveln, Mobs weich klopfen und seltene Gegenstände sammeln. Bis dahin werden wir mit der europäischen Beta-Fassung des Spiels vertröstet, die schon jetzt einen guten Einblick in das Spiel gewährt. GBase mischte schon mal fleissig mit, um euch jetzt von einem interessanten Ausflug ins Warcraft-Universum berichten zu können.

Bunter und wilder als DAoC

Momentan ist die MMORPG-Fanwelt noch gespalten. Das eine Lager hat sich schon seit Jahren in den Welten von Dark Age of Camelot eingenistet und will dort auch gar nicht mehr raus. Fragt man den hartnäckigen DaoC-Spieler nach seiner Meinung, ist ihm World of Warcraft zu bunt und der Grafikstil zu Comic-lastig. Eingeschworene Fans von Blizzard-Spielen hingegen, also diejenigen, die bereits ihre Erfahrungen mit Spielen wie Warcraft oder Diablo gesammelt haben, sind sich sicher: World of Warcraft (kurz WoW) ist DAS Next-Generation-Online-Rollenspiel. Warum das aber nicht unbedingt so ist, lest ihr natürlich nur auf GBase.

Okay, für den kunterbunten grafischen Stil muss man schon den richtigen Geschmack haben. Der ist wirklich nicht jedermanns Sache. Im direkten Vergleich wirkt ein DAoC tatsächlich irgendwie "erwachsener", vielleicht auch wegen des mythologischen Hintergrunds der nordischen Sage. Spricht WoW also eher die sprichwörtlichen "Blizz-Kids" an? Vielleicht. Und dennoch hat Blizzards Grafik eine Menge zu bieten. Alle Landschaften sind zugepflastert mit Objekten. Berge, Seen, Wiesen, Häuser, Paläste, Bäume und Flüsse fordern ständig das Auge. Die Liebe zur Schönheit in Architektur, Farbe und Landschaft ist einfach atemberaubend. So unterscheiden sich auch die Kontinente mit ihren Landabschnitten untereinander vollkommen. Gespalten sind die Völker in die beiden Streitmächte von der Allianz (Menschen, Zwerge, Gnome und Nachtelfen) und der Horde (Untote, Tauren, Orks und Trolle). Die Rassen der Horde sind zumeist Steppenbewohner, während Menschen Länder bevölkern, die dem Auenland aus Herr der Ringe am ehesten entsprechen. Zwerge und Gnome fühlen sich in den verschneiten Gebirgen pudelwohl, während Nachtelfen das wohl schönste Gebiet ihr Eigen nennen. Riesige Bäume ragen dort in den Himmel, merkwürdige gut- und bösartige Lebewesen hoppeln durch das Gras und alles ist in ein unheimliches Lila getaucht. Wunderbar! Nicht ganz so wunderbar sind die klotzigen Polygone an den Figuren. Die sind zwar überwiegend gut animiert, doch die Körperproportionen sind so unglaubwürdig, dass an Realismus noch viel weniger zu denken ist. Hände und Füsse wirken meistens überproportioniert, während beispielsweise die Köpfe von Menschen zwischen den breiten Schultern wie Walnüsse wirken. In die Kategorie peinlicher Grafik-Ausrutscher fallen bei fast allen Rassen die Laufanimationen der Figuren. Menschen beispielsweise wackeln derartig ungewöhnlich mit der Hüfte, dass sich im Normalfall bei ihnen nach sechs Stunden Spielzeit ein irreparabler Hüftgelenkschaden bemerkbar machen müsste, den auch ein Priester oder Druide nicht mehr heilen kann. Was bei den weiblichen Charakteren noch erträglich wird (die leiden aber leider obendrein an extremen Reiterhosen), lässt den kühnsten Krieger irgendwie tuntig aussehen. Schade.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 23:03
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