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Mount & Blade - Warband: Preview

Personal Computer 
Hersteller: TaleWorlds
Publisher: Paradox Interactive
Genre: Adventure und Rollenspiel: Rollenspiel
Der komplexe Genremix Mount & Blade bekommt im April einen Mehrspielermodus spendiert, der sich aktuell in der finalen Betaphase befindet. Wir konnten darum schon mal etwas Frontluft schnuppern und berichten von den Online-Massenschlachten.

Kann man einem derart umfangreichen und komplexen Werk wie Mount & Blade überhaupt einen brauchbaren Online-Modus verpassen? Ja, zumindest die Modi, die wir zu Gesicht bekamen, zeugen davon. Und es wäre schliesslich nicht das erste Mal, dass die türkische Spieleschmiede TaleWorlds uns überrascht.

Anfänglich bestimmten wir die Charakterklasse und -ausrüstung. Als Bogenschütze, Nahkämpfer oder Reiter stürzen wir uns in die bis zu 64 Spieler umfassenden Schlachten. Dabei macht es natürlich einen grossen Unterschied, ob wir mit Kurzschwert und Lederklamotten oder mit schwerer Ausrüstung ins Gefecht gehen. Schuhe, Helme, Rüstungen, Schlag- und Stichwaffen sowie Bögen stehen in diversen Qualitätsstufen zur Wahl. Ohne Moos nichts los, darum gilt es, im Kampf besonders fleissig und vorsichtig zu sein. Vor allem getötete Gegner bringen uns nämlich Geld ein, das wir in der nächsten Runde in bessere Kampfwerkzeuge investieren können.

Wenn sich verfeindete Kavallerie mit Infanterie vermischt und plötzlich Dutzende Soldaten einen regelrechten Kampfpulk bilden, fühlen wir uns in Filme wie Braveheart hineinversetzt. Wobei wir im Gegensatz zu historischen Massenschlachten hier immerhin den Vorteil haben, dass über den Köpfen der Krieger farbige Namenskennzeichnen schweben. Das hilft doch beträchtlich bei der Unterscheidung von Freund und Feind, obschon die Übersicht in hektischen Situationen trotzdem mal verlorengehen kann. Im Verlauf einer Runde pflastern blutüberströmte Leichen die Wiesen, Felder, Hügel, Bauernschaften und Dörfer. Und aus allen Richtungen ertönen Kampf- und Todesschreie.

Stumpfe Kämpfe alleine wären auf Dauer langweilig, darum gibt es einen Haufen Modi. Mit Flaggenklau und Team Deathmatch-Varianten gibt sich TaleWorlds nicht zufrieden. Ein spassiger Eroberungsmodus gesellt sich hinzu, in dem wir wahlweise eine Burgfestung verteidigen oder stürmen dürfen. Und im Destory-Modus richten wir die namensgebende Zerstörung an, indem wir uns an gegnerischen Gebäuden und Nutzgegenständen zu schaffen machen.

Für unfreiwillige Komik sorgt zeitweise die Steuerung, die an die Echtzeitschlachten aus dem Hauptspiel angelehnt ist. Dementsprechend gewöhnungsbedürftig gestaltet sich vor allem der Nahkampf zu Fuss oder zu Pferd. Mit gedrückter Maustaste und gezielten Mausbewegungen schwingen wir unsere Schlag- und Stichwaffen - und hauen anfangs mehr daneben, als unser Wunschziel zu treffen. Anderen Mitspielern geht es da ähnlich, darum kann man sich auch ein Lachen nicht verkneifen, wenn ein halbes Dutzend ruppige Soldaten schwertschwingend und rennend aneinander vorbeilaufen. Ein Hauch exotische Tanzkunst ist da erkennbar. Einmal an die Bedienung wieder gewöhnt, schnellt das eigene Tötungskonto aber schnell in die Höhe.

Technisch hat sich nicht so viel getan. Manche Ruinen, Gebirge und Flüsse sehen unter strahlend blauem Himmel idyllisch aus. Auf der anderen Seite wirken Spielermodelle, Animationen und Vegetation aber immer noch altbacken.

Mount & Blade - Warband
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Daniel Boll




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Daniel Boll am 23 Mrz 2010 @ 15:13
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