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Vindictus: Preview

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Physikalisch korrektes Blut

Zum Beispiel muss man hier endlich einmal seine Gegner wirklich treffen. Das Blut tritt dann übrigens auch genau an der Stelle aus, wo die Feinde mit der Klinge tranchiert worden sind. Wer danebenschlägt, der hat Pech gehabt. Der kann ja immer noch einen Teil von der umgeschmissenen Steinsäule werfen. Sofern er sie heben kann, denn ganz einfach ist das nicht. Da jedes Objekt auch ein eigenes Gewicht mit sich bringt, haben die Macher auch dafür gesorgt, dass es unterschiedliche Auswirkungen gibt. Die Melone, nur um ein Beispiel zu nennen, lässt sich leicht tragen und werfen, richtet aber kaum Schaden an. Ein Steinbrocken dagegen ist nur schwer zu heben und man sieht dem eigenen Charakter dann auch an, dass er sich wahrlich abmüht. Dafür macht ein Wurf dieses Brockens so ziemlich jeden Gegner platt.

Gegner. Ein gutes Stichwort. Ähnlich wie der gesamte Stil des Spiels, sind auch die Gegner durchweg realistisch gehalten. Also für ein Fantasy-Spiel mit Riesenspinnen, Elfen und Konsorten. Der gespielte Abschnitt wirkte dabei insgesamt ein wenig trist. Keine Angst: Wir haben nichts gegen einen ernsten Look. Ganz im Gegenteil. Aber das ewige Braunbraun nervt auf Dauer dann doch ein wenig. Aber das könnte, gerade bei einem MMO, natürlich auch am gezeigten Abschnitt liegen. Das können wir aktuell noch nicht beurteilen.

Free 2 Play-Spiele haben ja im Übrigen oft den Ruf, dass sie insgeheim eine fiese Abzocke betreiben. Klar, das eigentliche Spiel ist ja umsonst. Doch möchte man Erfolg haben, so ist man früher oder später gezwungen, Unsummen in Items zu investieren. Wer es nicht tut, der sollte lieber aufhören. Bei Vindictus wollen die Macher das gänzlich anders angehen. Items, welche die Balance verändern könnten? Und sei die Veränderung auch noch so klein? Fehlanzeige. Die kostenpflichtigen Inhalte werden lediglich optischer Natur sein. Und dafür gibt es von uns schon mal den einen oder anderen hochgehaltenen Daumen.

Der Titel aus dem Hause Nexon macht vieles anders, bringt damit aber auch frischen Wind ins Genre. Die Tatsache, dass das Spiel in den USA ganz ordentliche Zahlen schreiben kann, spricht für sich. Die Spieler kommen nicht von ungefähr. Das Risiko, etwas Neues zu machen, scheint sich also gelohnt zu haben.

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Michael Hoss am 21 Aug 2011 @ 13:07
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