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Age of Empires III - The Age of Discovery: Preview

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Die ersten Spielminuten vergehen wie im Flug. Sichtlich zufrieden darüber, dass sich steuerungstechnisch kaum etwas verändert hat, fange ich an, meine kleine Siedlung aufzubauen und eine schlagkräftige Armee zu erschaffen. Etwas irritiert bin ich zu Beginn jedoch über die neuen Optionen beim Rohstoffabbau. Nach wie vor stehen dort die Dorfbewohner, jetzt Siedler genannt, und kloppen wie wild auf Erzvorkommen und bewirtschaften Felder. Doch eine Mine muss ich nicht mehr errichten und auch die Felder werden automatisch rund um die Mühle errichtet. Die üblichen Aufwertungen nach einem Epochenaufstieg finde ich ebenfalls in anderen Gebäuden als zuvor. Nahrung wird erheblich leichter und komfortabler abgebaut als in Age of Kings. Sehr schnell wird klar, dass dem Aufbaupart und dem Mikromanagement der Siedlungen in Age of Empires III kaum eine Bedeutung mehr zukommt. Das ist praktisch einerseits, wenn man sich ohnehin gern rasch in die Gefechte stürzt. Doch defensiv ausgerichtete Spieler werden die längeren Bau- und Entwicklungsphasen schmerzlich vermissen. Rasch werden sie vom Gegner zu Kampfhandlungen gezwungen werden. Gemütlich beginnende Multiplayer-Schlachten gibt es mit Sicherheit nicht mehr.

Doch die anfängliche Enttäuschung über eventuell fehlende taktische Tiefe in diesem Bereich weicht rasch einer grossen Begeisterung über die grösste Neuerung im Strategiekracher von Microsoft: Die Heimatstadt! Mit geschlagenen Schlachten, mit jedem getöteten Wolf auf den Feldern, erhalten meine Truppen Erfahrungspunkte. Auch in der Heimat wächst damit die Erfahrung stetig. Wenn man so will, stellt die Heimatstadt den Helden eines Rollenspiels dar. Denn ähnlich wie in einem RPG, rüste ich meine Stadt mit neuer Ausrüstung, wie Kanonen, Wachtürmen oder Nahrungsrationen, auf. Bei Bedarf rufen meine Truppen diese Extraportionen dann ab und die Ware wird per Schiff verschickt. Das System funktioniert bereits hervorragend! Es ist nicht vergleichbar mit den eher statischen Technologiebäumen früherer Strategiespiele, sondern sorgt als deutlich dynamischeres Spielelement für eine gänzlich offenere Entwicklung eurer Nation.

Per Knopfdruck gelange ich zurück ins Spielgeschehen. Und dort wird immer mehr deutlich, dass die Entwickler viel Wert auf die Traditionen der Age-Reihe gelegt haben. Altbekannte Bestätigungsausrufe der Bewohner mischen sich mit neuen Bestätigungen. Bei einem Angriff läuten wir im Dorfzentrum die Alarmglocke, das helle Bimmeln erinnert unwillkürlich an den zweiten Teil. Und dabei fällt letztlich kaum auf, dass wir uns in einer komplett dreidimensional erschaffenen Welt befinden. Klar, alles sieht wesentlich schöner aus, als ich es mir je als Age-Spielerin erträumt hätte. Doch die typische Perspektive und die Art und Weise, wie sich das Grössenverhältnis der Figuren zu den Gebäuden darstellt, erweckt den Eindruck, dass es schon immer so war.

Age of Empires III - The Age of Discovery
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Markus Grunow am 22 Sep 2005 @ 17:38
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