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Age of Empires III - The Age of Discovery: Preview

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Über die Optik in Age of Empires 3 ist schon dermassen viel geschrieben und berichtet worden, dass ich es jetzt nur kurz anreissen möchte. Natürlich fiel auch meine Kinnlade herunter, als ich die ersten Gebäude in Flammen aufgehen sah oder als die ersten Kanonen das feindliche Dorfzentrum bombardierten. Dennoch sehe ich die optische Entwicklung mit ein wenig Skepsis. Zu viele Bugs waren noch in der Preview-Version vorhanden. Da liefen die Einheiten mal eben so durch ein geschlossenes Tor, Sammelpunkte konnten nicht gesetzt werden und Clippingfehler störten das Bild. Gut, wir spielten eine Vorabversion und das Age-Team ist für Qualitätsbewusstsein durchaus bekannt. Aber bekommen sie auch die 3D-Umgebungen fehlerfrei in den Griff? Die schöne Grafik konnte mich zwar zum Erstaunen bringen, jubilieren werde ich aber erst, wenn auch die noch vorhandenen Engine-Ungereimtheiten ausgemerzt sind. Da kann mich dann auch noch kein plätscherndes und realistisch anzuschauendes Wasser begeistern.

Mit deutlich mehr Hoffnung stand ich der Entwicklung der KI gegenüber. Allerdings wurden meine Erwartungen in der Preview-Version noch nicht bestätigt. Fast wirkt es so, als ob die kompletten KI-Routinen aus Age of Kings implementiert wurden im dritten Teil. Ob dies tatsächlich so ist, oder ob es sinnvolle Verbesserungen gibt, lässt sich wohl erst in der fertigen Version komplett überschauen. Aufgrund der neuen Einheiten und wuchtigeren Waffen ist die Spielbalance ohnehin von erheblicherer Bedeutung als noch im mittelalterlichen Szenario des Vorgängers. Wenn der Gegner mit fünf Kanonen an der Stadtmauer anklopft, wird es erheblich schneller brenzlig als früher mit fünf langsam arbeitenden Trebuchets.

Die Feldtaktik kann noch nicht vollends überzeugen. Das liegt zum einen an der Tatsache, dass Formationen bislang eine untergeordnete Rolle spielen. Zum anderen aber auch daran, dass die Einheiten-Balance, das so berühmte Stein-Schere-Papier-Prinzip, noch nicht perfekt umgesetzt wurde. Gut, Bogenschützen oder Musketiere stellen sich bei Formierung automatisch nach hinten. Doch bis ich die komplette Armee vernünftig ausgerichtet habe, vergehen schon ein paar Mausklicks. Das muss noch viel komfortabler werden, wenn die Genrespitze wieder erreicht werden soll. Keine Formationsbefehle könnte man noch verschmerzen, wenn da die bisweilen träge KI nicht ein zusätzliches Ärgernis wäre. Viel zu passiv und ohne Sinn und Verstand kommen die Angriffswellen auf meine Truppenverbände zu. Lustig lassen sie sich von meinen Soldaten über den Haufen schiessen. Das sieht zwar zugegebenermassen unglaublich spektakulär aus. Doch sind mir schlaue Angreifer wesentlich lieber als gut ausschauende Explosions- oder Raucheffekte!

Age of Empires III - The Age of Discovery
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Markus Grunow am 22 Sep 2005 @ 17:38
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