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Titan Quest: Preview

  Personal Computer 


Spass macht Titan Quest sofort nach Spielstart. Zunächst noch waffenlos, schlagt ihr zwei Gegner mit blanken Fäusten zu Brei und schon habt ihr eine Keule in der Hand, die einer der beiden Widersacher fallen lässt. Damit geht es gleich gegen die nächsten Feinde, eine Rüstung fällt, Gold klimpert und das typische Spielgefühl grossartiger Action-Rollenspiele nimmt Fahrt auf. Und dies in einer Spielwelt, die technisch und künstlerisch zu beeindrucken weiss. Keine zufallsgenerierten Levels werden euch geboten, sondern wunderschöne 3D-Umgebungen, die allesamt von den Grafikern mit viel Detailreichtum versehen worden sind. Egal, ob in einem schwach ausgeleuchteten Dungeon, einem sonnigen Kornfeld oder in einer alten Ruine am Wegesrand, stets habt ihr das Gefühl, euch in einer in sich stimmigen Welt zu befinden. Drei verschiedene Settings bietet euch Titan Quest. Eure Reise führt euch durch das antike Griechenland, ins altertümliche Ägypten und nach Asien.

Zyklop sucht nette Mumie für einsame Stunden

Jedes dieser Settings weist jedoch eine gänzlich unterschiedliche Grafikpracht auf. So reist ihr in Griechenland durch karge Steinebenen, dichte Waldstücke, sumpfiges Gelände, Küstenabschnitte oder grüne Wiesenhügel. Dies setzt sich im Spielverlauf fort, die Abwechslung für das Auge wird ständig geboten. Bei der Monsterschar orientiert sich Titan Quest am mythologischen Hintergrund der drei Settings. So kämpft ihr unter anderem gegen Minotauren oder Zyklopen, erwehrt euch in Ägypten gegen Steinfiguren und Mumien und lasst es in Asien im Kampf gegen Drachenwesen ordentlich krachen. Polygonreiche Modelle bei Charakteren und Monstern tragen viel zum tollen optischen Gesamteindruck bei, die Animationen im Kampf sehen atemberaubend schön aus. Da das Spiel zudem auch noch eine Physik-Engine mit sich bringt, fliegen Ausrüstungsgegenstände und getötete Feinde besonders effektvoll durch die Lüfte, ohne übertrieben zu scheinen. Lediglich die Performance war in unserer Vorabversion noch nicht rundum gelungen. So kam es gelegentlich zu deftigen Rucklern bei Gebietswechseln.

Viele der Gegner dürft ihr zur Kategorie Kanonenfutter zählen, doch in der Mehrzahl werden auch die schwächeren Feinde rasch zu einem Problem. Wohl dem, der sich die meisten Monster per Fernwaffenangriff vom Leibe halten kann. Per Tastendruck wechselt ihr rasch auf eine Nahkampfwaffe samt Schild um und heisst heranstürmende Gegner dann herzlich Willkommen. Zumeist verhalten sich die Trupps clever, wenngleich es immer wieder vorkommt, dass ein am Bildschirmrand stehender Feind euch erst bei Beschuss bemerkt. Die fertige Version wird zeigen, ob es hier noch Änderungen geben wird. Das Balancing in der Vorab-Version war jedenfalls schon sehr gut, wir wurden in den ersten Stunden gut unterhalten und zumindest von den Zwischengegnern und Endbossen auch mehr als ordentlich gefordert.

Titan Quest
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Markus Grunow am 05 Jun 2006 @ 18:04
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