GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

ÜberSoldier: Preview

  Personal Computer 

Glücklicherweise lässt jeder getötete Gegner neben Munition und Waffen auch Medipacks fallen. An Knarren dürfen wir allerdings nur ein begrenztes Sortiment mit uns führen. Dadurch stehen wir des Öfteren vor der Entscheidung, ob wir etwa mit einer MP-40 oder STG-44 rumballern wollen. Den Nazis ist das natürlich egal, segnen die doch so oder so relativ schnell das Zeitliche und verhalten sich auch nicht gerade wie Intelligenzbestien. Immerhin springen sie aber vor Granaten in Deckung und besetzen automatisch etwaige ungenutzte Stand-MGs. Als unterhaltsames Kanonenfutter dienen die Typen also allemal.

Fast jedes Objekt ist physikalisch manipulierbar. Allerdings fehlen Feinheiten wie nutzbare Pissoirs, Lichtschalter oder Wasserhähne - eben solche Dinge, die für den Spielverlauf unwichtig sind, jedoch die Glaubwürdigkeit und Interaktivität der Spielwelt extrem aufwerten. Im Gegenzug lassen es die Entwickler jedoch mächtig krachen. Vor allem in den späteren Levels gibt es an vielen Ecken explosive Fässer oder Gasflaschen, die dem Naziabschaum und auch mal Einrichtungsgegenständen oder Gebäudeteilen das Fliegen beibringen.

Kameradenschweine und fliegende Balkone

Unser erster Bildschirmtod war entsprechend lustig: Ab dem zweiten Level ist Karl des Öfteren mit einer Rebellengruppe unterwegs. Ein Teamkamerad hat mit seiner Bazooka einen Balkon samt Nazi weggesprengt. Ein fliegendes Betonstück erschlug unseren armen Supersoldaten, der nur wenige Meter entfernt stand. Nun ja, der Kamerad hätte uns warnen können - andererseits wollte er es vielleicht sogar, konnte sich aber mangels integrierter Sprachausgabe nicht artikulieren. Viel darf man von den Missionen, an denen befreundete Rebellengruppen beteiligt sind, aber sowieso nicht erwarten. Wir dürfen den Typen weder Befehle geben noch grossartig anderweitig mit ihnen interagieren. Im Gegenteil, die Drecksarbeit bleibt an uns hängen. So sind wir es auch meistens, die Sprengstoff an feindlichen Panzern befestigen oder Zugangswege sichern müssen. Das ist wohl die Krux eines übernatürlich begabten Soldaten.

Grafisch wird ein sehr zweischneidiges Schwert geboten. Innenareale machen mit ihren von feinem Bump Mapping überzogenen Fussböden und Wänden einen modernen Eindruck. Das krasse Gegenstück dazu sind diverse 08/15-Aussenareale ohne optische Highlights und oft auch mit nur geringer Texturenvielfalt. Ein Lichtblick im wahrsten Sinne des Wortes sind in solchen Momenten Explosionen oder Schiessereien, in denen viel Staub aufgewirbelt wird und Funken nur so sprühen. Zwar wird nicht die hohe Qualität und der Style von F.E.A.R.-Gefechten erreicht, jedoch kommen die Kämpfe in ÜberSoldier durchaus stimmungsvoll rüber. An den Charaktermodellen gibt es bislang auch nichts auszusetzen. Die bewegen sich qualitativ irgendwo zwischen GeneTroopers und Call of Duty 2.

ÜberSoldier
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

%c3%9cberSoldier


%c3%9cberSoldier


%c3%9cberSoldier


%c3%9cberSoldier


Daniel Boll am 17 Feb 2006 @ 15:59
oczko1 Kommentar verfassen