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ÜberSoldier: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Burut
Publisher: CDV
Genre: Action: 3D-Shooter
Man nehme Return to Castle Wolfenstein, verrühre es mit Elementen aus Call of Duty und Medal of Honor und gebe eine Prise Max Payne hinzu. Fertig ist ÜberSoldier, der neue Ego-Shooter von Kreed-Entwickler Burut. Unsere Preview-Version lässt schon eines erahnen: Hier ist diesmal mehr als nur ein unterdurchschnittlicher Toptitel-Abklatsch in der Mache. Doch lest selbst.

Ex-Nazi vs. Nazis

Karl Stolz, was für ein Klischee-Name für einen ehemaligen Nazi-Soldaten. Ehemalig darum, weil er mit seiner Truppe in einen Hinterhalt geriet und getötet wurde. Das kam einer Forschungsgruppe der SS gerade recht, experimentierte diese doch mit Leichen herum mit dem Ziel, die perfekte Kampfmaschine zu erschaffen. Obwohl man es den kranken Faschisten-Hirnen gar nicht zutrauen würde, glückte das Experiment. Nun ja, zumindest teilweise. Es gelang den Wissenschaftlern, die Leichen wieder zum Leben zu erwecken und selbige mit übernatürlichen Kräften auszustatten. Allerdings ging die Implementierung einer Gedankenkontrolle in die Hose. So ein Pech aber auch.

Da die Rückholung ins Leben mit ungeheuren Qualen verbunden war, will Karl sich jetzt an seinen Peinigern rächen. Da trifft es sich gut, dass eine Rebellengruppe gerade die geschlossene Klinik stürmt, in der er jüngst vor sich hin vegetiert hatte. An dieser Stelle übernehmen wir die Geschicke des Deutschen. Zunächst noch unbewaffnet, finden wir recht schnell ein Messer, mit dem wir einen Teil des mit Schlagstöcken bewaffneten Wachpersonals erledigen. Natürlich gelangen wir mit der Zeit auch an Schusswaffen und Granaten oder dürfen auch mal an einem Stand-Geschütz Platz nehmen. Zwecks besserer Sicht können viele Wummen in den Anschlag genommen werden, jedoch stellte sich das konventionelle Zielen mit dem Fadenkreuz als effektiver heraus als im Kimme-und-Korn-Modus - mal von Scharfschützengewehren abgesehen.

Die etwas andere Bullet-Time

Von einem ÜberSoldier erwartet man natürlich mehr als nur den fachgerechten Umgang mit Waffen aller Art. Was hebt Karl also von normalen Soldaten ab? Er kann einen Schild erzeugen, indem er die Zeit manipuliert. Dadurch verlangsamt sich alles um ihn herum und die Umgebung wird in ein blaues Licht getaucht. Er selbst kann sich weiterhin in normaler Laufgeschwindigkeit fortbewegen und die blaue Schildmaterie sozusagen vor sich herschieben. Sollten Gegner währenddessen schiessen, werden die Geschosse in der Luft beziehungsweise in dem Zeitschild festgefroren. Der Clou an der Sache: Stehen zwischen Karl und einem Feind die Kugeln in der Luft, reicht simples Vorwärtsgehen, um Letzteren zu durchlöchern.

Was anfangs eher als schicker Gag durchgeht, entpuppt sich später als lebenswichtiges Feature, stellen sich spätere Gegner doch als äusserst treffsichere Schützen heraus. Beliebig lange kann der Zeitschild nicht eingesetzt werden. Durch die Tötung von Gegnern lädt sich eine Energieleiste in langsamen Schritten auf. Schneller geht es, wenn innerhalb einer kurzen Zeit drei Kopfschüsse verteilt werden.

ÜberSoldier
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Daniel Boll


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Daniel Boll am 17 Feb 2006 @ 15:59
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