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Two Worlds: First Look

Personal Computer 
Hersteller: Reality Pump Studios
Publisher: TopWare Interactive
Genre: Adventure und Rollenspiel: Rollenspiel
Die polnischen Reality Pump Studios waren bislang eher im Strategie-Genre zu Hause und konnten mit Titeln wie der Earth-Reihe überzeugen. In Zusammenarbeit mit Publisher ZUXXEZ Entertainment entsteht jetzt das ambitionierte Rollenspiel Two Worlds. In unserem First Look zeigen wir auf, welche ehrgeizigen Pläne die Entwickler mit dem Projekt verfolgen.

Kalter Krieg

Vor langer Zeit bekämpften sich verschiedene Gottheiten, bis schliesslich der dunkle Fürst Aziraal gestürzt und von den guten Göttern an einem geheimen Ort begraben wurde. Elfen, Menschen, Orks, Zwerge und andere Rassen lebten fortan in einem trügerischen Frieden. Bis heute, denn die Zwerge finden bei Bergbauarbeiten einen uralten Tempel mit Schriftstücken, die Hinweise auf die geheime Grabstätte Aziraals enthalten. Der Legende nach sollen sich dort mächtige Artefakte befinden, die dem Besitzer zerstörerische Kräfte verleihen können. Als die Orks, alte Anhänger Aziraals, Wind von der Sache bekommen, bereiten sie sich auf die finale Schlacht für die dunkle Seite vor.

Der namenlose Held, den ihr steuern werdet, ahnt von dem Übel noch gar nichts, bis ihm und seiner Gruppe an Kopfgeldjägern, dem auch seine Schwester angehört, ein Hinterhalt gestellt wird. Er überlebt als Einziger und wird von einem mysteriösen Magier gerettet. Sein Ziel ist es fortan, sich an den feigen Mördern zu rächen und natürlich Aziraals Grabstätte zu finden. Ob ihr euch letztendlich für die gute oder böse Seite entscheidet, wird euch überlassen bleiben. Verschiedene mögliche Endsequenzen sollen zudem für einen hohen Wiederspielbarkeitswert sorgen.

Das Kampfsystem soll halbautomatisch ablaufen, jedoch trotzdem taktischen Tiefgang besitzen. Die Anvisierung von Feinden und das Abblocken von Schlägen geschieht von alleine. Das Attackieren liegt jedoch in euren Händen. Für fast jeden Gegnertyp soll es eine besonders effektive Waffenart geben. So ist es zwar sinnvoll, einen Goblin oder Wolf mit einem Schwert anzugreifen, bei einem Reiter wäre jedoch eine Lanze effektiver.

Einsame Entscheidung

Auch hinsichtlich der Queststruktur und eigener Entscheidungen soll alles sehr dynamisch wirken. Die Entwickler nennen als Beispiel eine geplante Hinrichtung durch Erhängen. Ob ihr nun gelassen zuschaut, wie der Charakter getötet wird oder ob ihr ihm das Leben rettet, euer Verhalten wird nachhaltig den weiteren Spielverlauf beeinflussen und euch an bestimmten Stellen entweder Vor- oder Nachteile einbringen. Vorrausichtlich acht bis zehn Klassen werden zur Verfügung stehen, die vom Barbaren bis zum Kampfmagier reichen sollen.

Interessant wird auch das Magiesystem, wenn man der Beschreibung Glauben schenkt. Reality Pump orientiert sich hier an gängigen Sammelkartenspielen und setzt auch auf eine ähnlich einfache Handhabung und Verwaltung. Auf Wunsch sollen sogar verschiedene Zauber miteinander kombiniert werden können. Ob ihr später jedoch einen Eispfeil-Feuerball kreieren könnt, wagen wir zu bezweifeln. Eines ist jedoch sicher: Das Sammelkartensystem wird zum fröhlichen Tauschen untereinander einladen.

Wie, untereinander? Ah, richtig, Two Worlds wird einen Mehrspielermodus für bis zu acht Teilnehmer enthalten. Darin werdet ihr wahlweise zusammen die Spielwelt erforschen oder euch in Player vs. Player-Kämpfen miteinander messen können. Anstatt auf einen Helden festgelegt zu sein, werdet ihr aus allen zur Verfügung stehenden Rassen wählen und dank eines umfangreichen Editors das Aussehen eures Charakters stark individualisieren können.

Two Worlds
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Daniel Boll


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Daniel Boll am 17 Jul 2006 @ 23:42
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