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Gothic 3: Preview

  Personal Computer 

Reittiere wurden bekanntlich schon relativ früh wieder aus dem Konzept gestrichen, stattdessen kann der Namenlose jetzt von Anfang an sprinten, was längere Reisen durchaus verkürzt. Sowohl die schnellere Gangart als auch gewisse kämpferische Aktionen werden in der Vollversion jedoch an einen Ausdauerwert gebunden sein. Eine entsprechende Leiste befindet sich schon in unserer Vorabversion unterhalb des Schnellwahlmenüs, ist jedoch noch inaktiv.

Skilloverkill

Tiere auszuweiden gehört seit Gothic zu den Grunddisziplinen des Namenlosen. Auch in Teil drei darf mit dem Verkauf von Häuten, Hörnern, Krallen und Zähnen etwas dazuverdient werden, vorausgesetzt, man hat die entsprechenden Fähigkeiten bei einem Jäger erworben. Dass das wiederum Lernpunkte kostet, versteht sich von selbst. Oft muss man auch noch einige Goldstücke drauflegen, schliesslich müssen die Lehrmeister von irgendwas leben und können von den herrschenden Orks kaum die Einführung eines Sozialhilfesystems à la Hartz IV erwarten.

Die Investition von Lernpunkten wollte schon in den Vorgängern gut überlegt sein - es sei hier speziell Die Nacht des Raben genannt. In Gothic 3 fällt die Wahl noch schwerer, gibt es doch jetzt eine vergleichsweise hohe Anzahl erlernbarer Fähigkeiten, die allerdings anders gehandhabt werden. Anstatt auf eine stufenweise Erhöhung der Skills zu setzen, kann man nun jeweils getrennt gewisse Stile erlernen. Beherrscht der Namenlose also zu Anfang etwa nur einen Standard-Schwerthieb, kann er mit steigender Erfahrung stärkere Attacken ausführen oder auch mit zwei Einhändern gleichzeitig kämpfen. Ähnlich verhält es sich auch in anderen Gebieten, etwa bei der Magie und dem Fernkampf. Auf diese Weise kann man sich einen Allround-Charakter erschaffen oder sich wie gewohnt auch auf eine Richtung konzentrieren, den Namenlosen also etwa zu einem mächtigen Krieger oder Magier ausbilden.

Technik

Ob herrlich grimmige Orks, hilfsbereite Arbeiter oder Streit suchende Banditen - die Gothic-Atmosphäre ist von der ersten Minute an spürbar vorhanden, was vor allem in den gewohnt erstklassigen Dialogen deutlich wird. Dies gilt auch für die völlig ohne Ladepausen zugängliche Spielwelt, die mit schönen Tag-und-Nacht- sowie Wetterwechseln aufwartet. Berggebiete, dichte Wälder und bewohnte Gegenden vermitteln zudem bereits einen guten Ersteindruck. Und das trotz der in der Vorabversion noch sehr optimierungsbedürftigen Engine, die regelmässig für arge Ruckler und diverse Grafikfehler sorgt und grafisch schätzungsweise gerade mal die mittlere Detailstufe fährt. Auch an den Zaubereffekten gibt es nichts auszusetzen, kommt doch vor allem der Feuerregen imposant rüber.

Kein Wunder also, dass Publisher JoWooD für diese Alpha-Version einen 3 GHz starken Pentium IV, 1 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine starke DirectX 9-Grafikkarte der X800- oder GeForce 6800-Karte als Minimum angibt. Doch keine Sorge, denn wer über die genannte Hardware verfügt, erfüllt laut JoWooD die empfohlenen Anforderungen für das fertige Spiel. Bis zum Goldstatus des Projekts dürfte die Engine also stark optimiert sein und auch auf Rechnern im unteren 2 GHz-Bereich und mit schwächeren Grafikkarten zufriedenstellend funktionieren.

Gothic 3
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Daniel Boll am 11 Sep 2006 @ 22:09
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