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Commandos 2: Preview

  Personal Computer 


Das Spezialteam besteht nun aus insgesamt acht Mitgliedern. Da wäre natürlich der Green Beret, der seine Gegner am liebsten lautlos mit dem Messer erledigt. Für Explosionen und anderes Zerstören ist der Pionier zuständig. Die rothaarige Schönheit Natascha lenkt mit ihrem weiblichem Charme die gegnerischen Soldaten ab und ermöglicht so das ungehinderte Vorbeischleichen der eigenen Männer. Ausserdem ist sie eine recht gute Schützin mit dem entsprechendem Gewehr. Das Verkleiden und in die Rolle des feindlichen Gegners schlüpfen ist immer noch die Aufgabe des Spions. Durch die Injektion mit der Giftspritze kann er die Gegner schnell und lautlos ins Land der Toten schicken. Der Taucher fühlt sich immer noch am wohlsten im kühlen Nass, aber neuerdings können auch alle anderen Mitstreiter schwimmen, machen aber einen immens lauteren Brustschwumm als der Taucher, abgesehen vom Green Beret. Der Scharfschütze nimmt auch im zweiten Teil jeden in der Sichtlinie seine Zielfernrohres aufs Korn und beseitigt ihn mit einem tödlichen Schuss. Da nun alle Mitglieder des Teams kleinere Fahrzeuge wie beispielsweise Jeeps und Motorräder fahren und steuern können, bleibt die Aufgabe die dicken Brummer, wie Panzer, dem Fahrer überlassen. Dazu wird aber ein zusätzlicher Kamerad gebraucht, der den Geschützturm bedient und die gegnerischen Fahrzeuge, Gebäude oder was auch immer unter Feuer nimmt. Der neue Charakter, der Einbrecher, kann in Gebäude durch Fenster eindringen und knackt mit seinem Dietrich die Schlösser von Schränken und Kisten. In diesen können sich nützliche Utensilien wie Waffen, Munition oder andere hilfreiche Sachen befinden. Wird er doch einmal von einer aufmerksamen Wache entdeckt, schlüpft er kurzerhand unter das nächste Bett oder versteckt sich im Schrank. Der originellste Neuzugang stellt aber der kleine weisse Hund Whisky dar.

Der kleine schnelle Bullterrier soll aber nicht als abgerichtete Kampfmaschine dienen, er spielt eine viel wichtigere Rolle. In

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können die eigenen Soldaten nun auch Gegenstände untereinander austauschen. Sind aber alle eigenen Einheiten irgendwo verteilt auf dem Einsatzgebiet und weit von einander getrennt, und zum dümmsten Zeitpunkt gehen dem Pionier die Handgranaten aus, so kommt der kleine Whisky ins Spiel. Mit einer Hundepfeife ruft der Green Beret den Hund zu sich und packt ihm seine letzte Granate auf den Rücken. Es können auch noch andere Gegenstände von Whisky getragen werden aber sie dürfen nicht zu gross sein. Ist ja wohl klar, dass ein kleiner Hund der durch die Gegner rennt und ein riesen Maschinengewehr oder Flammenwerfer auf dem Rücken mitschleppt auffällt. Ist die Granate auf dem Rücken platziert so kann der Pionier wiederum in die Hundepfeife blasen und so sprintet der weisse Bullterrier zu ihm. Da er so klein ist, kann er Wege beschreiten, die für Menschen kein durchkommen bieten und vielleicht hie und da eine Abkürzung nehmen. Der Pionier nimmt die Granate herzlichst in Empfang und kann mit ihr den letzen gegnerischen Graben unter einem grossen Explosion ausheben. Dafür bekommt der kleine Whisky am Schluss noch ein "Läckerli".

Bei den Missionen haben sich die Entwickler an verschiedenen Filmen oder Ereignissen aus der Geschichte inspiriert, wie zum Beispiel "Das Boot", "Der Soldat James Ryan", "Die Kanonen von Navarone" oder auch "Die Brücken am Kwai". So reichen dann auch die Missionen von dem Stehlen von geheimen Dokumenten über das Infiltrieren eine Lagers bis hin zum Befreien von Gefangenen. Ausserdem werden diesmal Schauplätze auf der ganzen Welt besucht. So infiltriert man einmal einen französischen U-Boot-Hafen, sucht geheime Dokumente in Thailand, macht aus einem Lager in Afrika Kleienholz , neben den pazifischen Inseln taucht man zu einem Schiffswrack hinunter um den Gegner daran zu hindern kriegsentscheidende Gegenstände zu bergen oder man befreit aus der sächsischen Burg "Colditz" gefangengenommene Offiziere. Bei letztgenannter Mission wurde das Gelände, dank historischen Aufzeichnungen, ziemlich genau nachgebildet. Da dies wohl eine der schwersten Missionen wird, müssen alle Teammitglieder genau zusammenarbeiten um zum Erfolg zu kommen. Denn eine Konfrontation mit dem Feind auf offenem Feld kann man sich vornherein aus dem Kopf streichen. Ausser man hat ein kleine Ansammlung von verbündeten Truppen, denen man einfache Anweisungen geben kann. Dies wird in ein paar wenigen Einsätzen möglich sein, um der gegnerischen Übermacht ein wenig Einhalt zu gebieten.

Neu sind auch die Nachteinsätze, hier wird die Sicht deutlich eingeschränkt und Geräusche sind doppelt so laut zuhören. Aber in Nacht und Nebel kann die Dunkelheit auch ein starker Verbündeter sein. Genau wie in "Thief II" schleichen sich die eigenen Einheiten von Schatten zu Schatten um nicht entdeckt zu werden. Den Lichtern der Taschenlampen von Patrouillen und dem grellen Licht der Scheinwerfer von Wachtürmen sollten geschickt umgangen werden, sonst blüht einem eine höllische und schweisstreibende Nacht! Die insgesamt zwölf Missionen sind in mehrere Teile unterteilt und sollen laut den Pyros Studios bis zu vier Stunden pro Mission dauern. Alle Missionen sind natürlich implementiert in eine Hintergrundgeschichte, an der aber noch gearbeitet wird.

Die Grafik sieht schon fast fotorealistisch aus. Das ganze Spiel wird ohne 3D-Grafikkarte über den Bildschirm flimmern. Was eigentlich überrascht, da sich die Landschaft frei zoomen und in vier Stufen drehen lässt. Das Spiel läuft ab einer Auflösung von 640x480 und kann je nach Wunsch auch höher geschraubt werden - was natürlich der Übersicht zu gute kommt. Diese phantastisch ansehenden, zoom- und drehbaren Landschaft verdanken wir einer neuen Grafikengine die extra für das Spiel programmiert wurde. So werden zuerst die Figuren, Fahrzeuge, Gebäude etc. dreidimensional erstellt und dann auf der 2D-Oberfläche plaziert. So sind auch die Animationen der Figuren herrlich anzusehen. Vom Handgranatenwurf, dem Schwimmen, dem Hangeln oder dem Erklimmen eines Mastes wirkt alles sehr lebensecht und flüssig. Das Spiel soll ab einem Pentium 166 mit 32 MB RAM schon zu spielen sein, bietet also keine grossen Hardwareanforderungen.

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Admin am 07 Mrz 2005 @ 10:55
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