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Hired Guns - The Jagged Edge: Preview

Personal Computer 
Hersteller: GFI Russia
Publisher: Morphicon
Genre: Strategie: Echtzeit-Strategie
Letztes Jahr hiess der 3D-Ableger von Jagged Alliance 2 noch Jagged Alliance 3D. Im Januar wurde das Spiel dann umbenannt in JAZZ: Hired Guns, und nun hat es den Titel Hired Guns: The Jagged Edge. Ob es wohl dabei bleibt? Auf alle Fälle haben die Entwickler von GFI erst kürzlich eine Demo zu ihrem neuesten Werk veröffentlicht, die wir für euch etwas genauer unter die Lupe genommen haben.

An der Westküste Afrikas treibt ein bösartiger Diktator sein Unwesen. Euer Auftrag ist es, ihn zu stoppen, wozu euch rund 30 gut ausgebildete Söldner und über 150 verschiedene Waffen zur Verfügung stehen. Wer denkt, damit sei es ein Kinderspiel, den Diktator zu stürzen, irrt sich allerdings gewaltig. Denn ohne die richtige Taktik werdet ihr selbst auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad keine fünf Minuten überleben. Das fängt bereits bei der Einsatzplanung an. Wichtig ist dabei nicht nur, die Reihenfolge der Missionen möglichst geschickt zu wählen, sondern auch, fähige Söldner anzuheuern und diese entsprechend auszurüsten. Alle Söldner besitzen individuelle Stärken wie auch Schwächen und unterscheiden sich in diversen Charakterwerten wie beispielsweise Intelligenz, Medizin oder Beweglichkeit grundlegend voneinander.

Zug um Zug

Habt ihr euch ein Team zusammengestellt, wählt ihr auf einer übersichtlich gestalteten Karte den nächsten Einsatzort. Während eure Söldner sich dorthin begeben, könnt ihr mit eurem Laptop im Internet surfen, E-Mails lesen oder im Journal sämtliche Informationen zu allen wichtigen Ereignissen abrufen. Bestens informiert könnt ihr euer Team anschliessend in die rundenbasierten Schlachten schicken, bei denen sich Jagged Alliance 2-Fans gleich wie zu Hause fühlen werden. Jedem Söldner stehen zu Beginn einer Runde 25 Aktionspunkte zur Verfügung, die für alle möglichen Handlungen wie beispielsweise Schiessen, Laufen, Waffenwechseln oder Türenöffnen benötigt werden. Wie viel genau eine Aktion kostet, ist von Söldner zu Söldner unterschiedlich und hängt unter anderem von den Charakterwerten und der ausgerüsteten Waffe ab. Auf alle Fälle sind die 25 Punkte oft ganz schön knapp bemessen. Vor allem wenn man bedenkt, dass diese in direktem Zusammenhang mit der Gesundheit des jeweiligen Söldners stehen. Nimmt die Gesundheit ab, sinkt also auch die Anzahl der zur Verfügung stehenden Aktionspunkte.

Taktisch anspruchsvoll

Wie bereits erwähnt, ist taktisches Vorgehen bei Hired Guns: The Jagged Edge unerlässlich. Insbesondere auch deshalb, weil die KI bereits in der Demo einen sehr vorbildlichen Eindruck hinterlassen hat. Wichtig ist vor allem, stets in Deckung zu bleiben und die Gegner wann immer möglich von mehreren Seiten gleichzeitig anzugreifen. Ausserdem solltet ihr euch vor einem Schuss genau überlegen, auf welche Körperzone ihr zielen wollt. So gelingen Kopfschüsse beispielsweise nur sehr selten, richten dafür allerdings auch mit Abstand am meisten Schaden an, während Bein- und Armschüsse so gut wie gar nichts bringen. Mit gewissen Waffen könnt ihr neben einem Einzelschuss auch ganze Feuerstösse abgeben, um mehrere Feinde gleichzeitig zu treffen. Unerfahrene Zocker dürften sich aufgrund der vielen taktischen Möglichkeiten zu Beginn doch etwas überfordert fühlen, während Profis sich so richtig austoben können.

Verbesserungswürdig

Grafisch kann Hired Guns: The Jagged Edge leider bei weitem nicht mit aktuellen Strategie-Titeln, wie beispielsweise Medieval 2 oder Rome: Total War, mithalten. Sowohl die Charaktermodelle als auch die Landschaftsobjekte und Animationen sehen heutzutage schlicht und einfach nicht mehr zeitgemäss aus. Man sieht den Landschaften zwar durchaus an, dass sie mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurden, was jedoch auch nicht über die alles in allem sehr dürftig ausgefallene Präsentation hinwegtäuschen kann. Enttäuschend ist vor allem, dass die einzelnen Söldner kaum voneinander unterschieden werden können. Ausserdem lässt auch die Gegnervielfalt doch einiges zu wünschen übrig. Genauso wie Übersichtlichkeit, welche die Entwickler bis zum Release unbedingt noch verbessern sollten. Nichts auszusetzen gibt es hingegen an der Steuerung, die dank vieler Hotkeys jetzt schon sehr komfortabel ist.

Wie schon die Grafik vermag auch die Soundkulisse bislang leider nicht zu überzeugen. Die Hintergrundmusiken sind ziemlich lasch und unspektakulär, genauso wie die Schuss- und Effektgeräusche. Positiv zu bemerken ist einzig die englische Sprachausgabe, dank der man sich sehr gut mit den einzelnen Söldnern identifizieren kann. Auch wenn einem manche Sprüche mit der Zeit ganz schön auf die Nerven gehen. Ob es schlussendlich auch eine deutsche Synchronisation geben wird, ist derzeit noch unklar.

Hired Guns - The Jagged Edge
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Tim Richter


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Tim Richter am 10 Sep 2007 @ 16:26
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