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1193 - Anno Domini: Review

  Personal Computer 


Blackstars neuste Wirtschafts- und Handelssimulation 1193 Anno Domini verspricht sich so einiges. Was tatsächlich herausgekommen ist, erfährst du in unserem Review.



Wirtschafts- und Handelssimulation ist ein beliebtes Genre unter den Gamern, dies bestätigt zum Beispiel auch Patrizier 2. Da scheint es auch verständlich, wenn man die Anforderungen gleich etwas höher ansetzt. Denn schliesslich muss bei einer Handelssimulation vor allem das Gameplay und die Spieltiefe stimmen.

In

1193 Anno Domini

wird man ins Jahre 1193 zurückversetzt. Das Ziel des Spiels ist es, ein Handelsimperium aufzubauen und sich ein Name unter den Handelsleuten zu machen. Das Spiel beginnt man als 18-Jähriger unerfahrener Trödler, was sich natürlich schnell ändern sollte. Das Ansehen erhöht man am besten, indem man Kirchen und Rathäusern Geld spendet oder Aufträge entgegen nimmt und erfolgreich ausführt. Das Geld wiederum kriegt man durch das Einkaufen von Waren in der einen Stadt und das Verkaufen in einer anderen Stadt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, Betriebe zu kaufen, damit Waren herzustellen und diese anschliessend zu verkaufen. Dazu stehen die Bereiche Viehzucht, Ackerbau, Bergbau, Steinbrüche, Forst und Gewerben wie Töpfereien zur Verfügung.

In den Kneipen lungern allerlei schräge Gestalten, die für
ein gewisses Entgelt zu jeder Gemeinheit gegen die Gegner bereit sind. Da zu der damaligen Zeit die Handelswege nicht als besonders sicher galten, wird man auch im Spiel hin und wieder einmal mit einem Überfall zu rechnen haben. Ich beschliesse, mit meinen Einheiten gegen die Räuber zu kämpfen. Doch wer eine spannende Kampfdarstellung erwartet, wird auch hier enttäuscht. Alles was man sieht, sind zwei Balken, welche die Hitpoints darstellen sollen. Sie verringern sich dann solange bis eine der Parteien erledigt ist. Um sich vor Überfällen zu schützen, braucht man sich bei den Stadtoberen einzuschleimen. Dadurch stellen diese Begleitschutz zur Verfügung.

Spieltiefe

Wenn man dies so liest, so könnte man eigentlich auf eine angemessene Spieltiefe hoffen. Leider bleibt es bleibt bei der Hoffnung. Das Spielprinzip ist immer das selbe und die Langweile tritt daher auch schon sehr früh ein. Besonders schnell und einfach zu Geld kommt man, wenn man sämtlichen Warenvorrat einer Ware aufkauft, eine Woche wartet und dann viel teurer wieder verkauft. Nicht gerade besonders realistisch, aber in diesem Spiel effektiv.

1193 - Anno Domini
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Admin am 04 Mrz 2005 @ 15:25
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