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1914 - The Great War: Review

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Bereits mit den beiden Spielen Dunkle Manöver und Rim konnte sich der deutsche Hersteller Trinode beweisen, doch anscheinend hat das nicht gereicht, denn die Entwickler mussten leider vor geraumer Zeit Insolvenz beantragen. Auf der diesjährigen E3 bestaunt, sollte nun ihr letztes, rundenbasiertes Spiel sie zu einer international anerkannten Firma wachsen lassen, doch durch die drohende Zahlungsunfähigkeit und den Wegfall des Publishers Fishtank sah es sehr schlecht um das ehrgeizige Projekt aus. Inzwischen hat sich der österreichische Publisher JoWood des Spiels angenommen und es auf den Markt geworfen. Ob rundenbasierte Spiele auch heute noch aktuell sind, erfahrt ihr jetzt bei uns.



Der Erste Weltkrieg

Nur wenige Spiele haben sich bisher dem Thema Erster Weltkrieg gewidmet. Die meisten anderen Spiele basieren auf den Fakten des Zweiten Weltkrieges, da dieser, rund 20 Jahre später, wohl für Technik-Narren interessanter zu sein scheint. Was viele aber nicht wissen, auch im Ersten Weltkrieg kamen bereits Panzer, Jeeps, LKWs und sogar Flugzeuge zum Einsatz, diese könnt ihr natürlich auch in 1914 - The Great War spielen, entweder als Deutscher oder als Amerikaner. Egal für welche Seite ihr euch entscheidet, es warten jeweils rund 15 Missionen auf euch.

Diese bergen zahlreiche verschiedene Aufgaben in sich. So muss man zum Beispiel einen Hügel einnehmen, ein Dorf von feindlichen Einheiten säubern oder aber einfach nur "mal" eine Stellung halten. Bewegen kann man seine Untergebenen jeweils einmal pro Zug. Hat man sich verklickt, kann man dieses Manöver nicht mehr rückgängig machen, denn man hat all seine Bewegungspunkte, die einer Einheit zustehen, automatisch verbraucht.

So zieht man also von dannen, schickt seine Einheiten durch Häuserschluchten, über Berge und Täler, vorbei an Flüssen und Wäldern. Dabei spielen all diese Faktoren eine sehr wichtige Rolle. Wenn Einheiten auf Bergen stehen, verbessert sich automatisch die Sichtweite und auch der Feuerradius. Bunker und andere Schutzstände halbieren den Angriffswert der angreifenden Einheit, Häuser und andere Gegenstände, die den Weg versperren, bleiben unpassierbar und man kann nicht durch diese hindurch schiessen. Auch die Bewegungspunkte werden pro Terrain unterschiedlich gewertet. So verbrauchen Einheiten wesentlich mehr Bewegungspunkte, wenn sie zum Beispiel eine Brücke überqueren müssen.

Als weiteren Faktor darf man natürlich auch nicht die Lebensenergie und auch die vorhandene Munition einer Einheit vergessen. Zwar besitzen die meisten einfachen Einheiten ausreichend Munition, um unbegrenzt feuern zu können, dennoch gibt es eine handvoll Einheiten, die nicht ohne einen Munitionswagen auskommen können. Zu diesen zählt zum Beispiel die schwere Artillerie.

Materialschlachten

Im Ersten Weltkrieg wurden, aufgrund der wenig fortgeschrittenen Technologie, gigantische Mengen an Rohstoff in Materialschlachten vernichtet, doch wäre dies noch nicht genug, Millionen von Soldaten und Zivilisten fanden den Tod. Ganz so dramatisch läuft es dann bei 1914 doch nicht ab. Insgesamt haben die Entwickler 34 verschiedene Einheiten in das Spiel eingebaut.

1914 - The Great War
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Admin am 04 Mrz 2005 @ 15:30
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