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7 Sins: Review

  Personal Computer 

Vom Tellerwäscher zum Millionär. Diesen Traum wollten sich bereits viele Menschen erfüllen, sind jedoch am Ende kläglich gescheitert. Die französische Firma Monte Cristo hat sich des Themas angenommen und mit

7 Sins

eines der ungewöhnlichsten Spiele des Jahres veröffentlicht.

Der etwas andere amerikanische Traum

Da steht er nun, unser namenloser Macho mit der sportlichen Figur und den zurückgegelten Haaren. Er ist gerade frisch in der Sünden-Metropole Apple City angekommen und hat trotz seines leeren Portmonees eine echt schicke, luxuriös eingerichtete Wohnung bezogen. Seine Ziele: Möglichst schnell und ohne grossen Aufwand an viel Geld und Macht kommen, und ganz nebenbei der Damenwelt den Kopf verdrehen.

Zwar muss er seine Karriere nicht in irgendeiner drittklassigen Bar als Tellerwäscher beginnen, sondern hat einen recht lukrativen Job in einer Mode-Boutique angenommen. Doch schnell wird klar, dass das die Sache nicht unbedingt einfacher für ihn macht. Gesteuert wird er mit der Maus und Tastatur aus der Sicht einer dritten Person. Der steinige Weg zum Ruhm führt ihn durch insgesamt sechs Kapitel, in denen er jeweils verschiedene Bedingungen erfüllen muss. Geht es anfangs noch ums blosse Geldverdienen, muss er sich später unter anderem durch Sex-Clubs poppen, mit Prominenten anbandeln oder mit einem Schlägertrupp gut stellen. Wieso? Das wird an dieser Stelle nicht gespoilert.

Um nicht zu viel vom späteren Spielverlauf zu verraten, sei die Spielmechanik anhand des ersten Kapitels und einiger Beispiele erklärt: Wie bereits erwähnt starten wir mit dem namenlosen Anti-Helden in einer Edel-Boutique, in der schon einige reiche Kundinnen darauf warten, von uns ausgenommen, ähm sorry, bedient zu werden. Der füllige, mies gelaunte und verteufelt arrogante Chef "begrüsst" uns mit der Aufforderung, gefälligst Geld zu verdienen und nicht auf der faulen Haut zu liegen. Kann man sich einen motivierenderen Start in den Arbeitstag vorstellen?

Wir beginnen also ein Gespräch mit einer Kundin unserer Wahl vor einem Schuhregal, woraufhin eine Dialogauswahl erscheint. Auf Tastendruck blenden wir ein Infofenster ein, anhand dessen wir eine kurze Beschreibung der Gesprächspartnerin erhalten. So fällt der Dialogeinstieg möglicherweise leichter. Die Sympathien der Kundinnen zu ernten ist nämlich unabdingbar für erfolgreiche Verkäufe und damit die Erfüllung der ersten Aufgabe: 5000 Dollar einnehmen. Sämtliche Dialoge sind deutsch untertitelt und werden von einem unverständlichen, simsähnlichen Kauderwelsch der Charaktere begleitet, was wirklich sehr witzig rüberkommt.

7 Sins
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Daniel Boll

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Daniel Boll am 28 Aug 2005 @ 15:04
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