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Absolver: Review

  Personal Computer 

"It's not a Beat-'em-up-Game!", mit diesen Worten leitete uns der Devolver-Mitarbeiter auf der gamescom 2017 in das aktuelle Werk Absolver ein. Ein Titel, von dem wir fast selbst überrascht sind, dass wir ihn auf dem Schirm hatten, fliegt das Spiel doch tief unter dem Radar. Zu Unrecht, wie wir in der halben Stunde Zocken feststellten. Dieses unscheinbare Nicht-Beat-'em-up-Game hat so viel Spaß gemacht, dass wir nicht anders konnten, als es uns in der Redaktion mal etwas genauer anzuschauen.

Born to fight

Doch worum geht's? In einer mysteriösen Welt, welche ihre beste Zeit offensichtlich schon lange hinter sich hat, werden wir als Schüler an einer Kampfkunstakademie von einem magischen Wesen auserwählt, der nächste Anwärter auf den Titel "Absolver" zu werden. Was das ist? Keine Ahnung. In den nächsten vier bis sechs Stunden (so lange dauert ungefähr ein Durchlauf) streifen wir durch die verlassene Stadt Adal auf der Suche nach den sieben Gezeichneten, die wir besiegen müssen, um dem Absolver gegenübertreten zu können. Doch die Stadt ist keinesfalls leer. Überall sehen wir traurige Gestalten mit ähnlichen Masken, wie wir sie tragen, die uns auf Sichtkontakt angreifen (vielleicht ebenso Anwärter?), und natürlich einen Haufen Spieler. Denn die Welt von Absolver findet online statt. Zu jeder Zeit können wir uns mit anderen Spielern zusammenschließen oder sie angreifen. Letzteres passiert auch regelmäßig, jedoch hat sich schnell ein unausgesprochener Ehrenkodex entwickelt, so dass es nur sehr selten passiert, dass man hinterrücks angegriffen wird, während man sich mit KI-Widersachern prügelt.

https://www.youtube.com/watch?v=w0eypGqZtEQ

Und da sind wir auch schon beim Stichwort: Prügeln. In Absolver dreht sich alles darum, die verschiedenen Kampfstile zu meistern und aus den unterschiedlichen Manövern einen eigenen Stil zu entwickeln. Mit über 100 Angriffen aus vier verschiedenen Kampfstilen bietet das Spiel eine beachtliche Auswahl. Doch ehe wir alle erlernt haben, vergeht einiges an Zeit ins Land. Denn meistern können wir sie nur, indem wir andere Gegner besiegen, die uns unbekannte Angriffe beherrschen. Noch schneller erlernen wir sie, indem wir den gezielten Attacken ausweichen. Aufgrund der großen Menge an Techniken und deren Verteilung bietet Absolver eine hohe Dichte an Erfolgsgefühlen. Fast jeder Kampf bringt uns ein bisschen weiter, und so manches Mal haben wir über den einen oder anderen Angriff des Gegners mächtig gestaunt.

Haben wir erst mal genug Manöver gesammelt, um unseren Kampfstil anzupassen, eröffnet Absolver seine wahre Spieltiefe. Im Kampfmenü können wir unsere Angriffsketten beliebig bearbeiten. Durch das Positionssystem (vier Positionen, aus denen heraus unterschiedliche Angriffe möglich sind) und die Alternativangriffe sind hier den Anpassungsmöglichkeiten kaum Grenzen gesetzt. Das Kampfsystem selbst ist nach einigem Herumfummeln sehr intuitiv. Schnell haben wir gelernt, aus welcher Position heraus wir welche Angriffe durchführen, und als wir das erst mal draufhatten, stand der Verkettung verschiedener Manöver nichts mehr im Wege. "Easy to learn, hard to master" ist hier das Stichwort. Denn wer ein wahrer Absolver werden möchte, der muss sich nicht nur mit den verschiedenen Eigenschaften seiner Angriffe vertraut machen, sondern auch blitzschnelle Reflexe haben, um den Attacken seines Gegners auszuweichen oder sie zu blocken.

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Jakob Gustavs

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Jakob Gustavs am 17 Okt 2017 @ 12:28
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