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Advent Rising: Review

  Personal Computer 

Einst war Majesco Entertainment der aufstrebende Stern am Spielehimmel, doch nach einigen nur mässig erfolgreichen Titeln hat sich das Blatt schnell gewendet. Unter dem Logo von THQ bringt der amerikanische Publisher nun das Action-Adventure Advent Rising von GlyphX auf den deutschsprachigen Markt, rund ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung in den USA. Ob der erste Teil der Trilogie, dessen Story von Orson Scott Card stammt, auch hierzulande erfolgreich werden könnte, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Testbericht.



Story

Unzählige Alien-Kulturen verehren Menschen als mythische Wesen. Für sie ist der Mensch ein kostbarer Schatz, dessen Existenz bis jetzt stark angezweifelt wurde. Seit Äonen hallt durchs Universum das Echo der Legenden über die fabelhaften Kräfte der Menschen. Aber es gibt auch eine Zivilisation, die sich nichts sehnlicher wünscht als die komplette Ausrottung der Menschheit. Bis jetzt wussten die Menschen nichts von alledem. Eine kleine Gruppe von Menschen hat das zweifelhafte Vergnügen, zum ersten Mal mit einer Alien-Kultur in Kontakt zu treten. Captain Gideon Wyeth hat die Ehre, bei der Mission zur Begrüssung der Aurelianer, einer Zivilisation, die der seinen in ihrer Entwicklung weit überlegen ist, dabei zu sein.

Gideon wird bald erfahren, dass die Menschheit sowohl am Rande der Auslöschung als auch an der Schwelle zur Erhabenheit steht. Und er wird diese legendären menschlichen Kräfte entdecken, die aus seinen eigenen Händen fliessen. Die Morgenröte der Menschheit bricht an...

Gameplay

Gut geklaut ist halb gewonnen. Schon in den ersten Spielminuten wird klar, dass die Entwickler anscheinend begeisterte Fans von Halo gewesen sein müssen. Ihr übernehmt die Rolle von Gideon Wyeth, der Bekanntschaft mit einer bislang unbekannten Alienrasse machen darf. In bester Action-Manier kämpft ihr euch im Verlauf des Spiels durch fremde Raumschiffe, gigantische Höhlensysteme und streng bewachte Städte. Gesteuert wird dabei wahlweise in einer Third-Person- oder aber in der First-Person-Ansicht. Letztere ist allerdings nicht unbedingt zu empfehlen, da die Übersicht sehr schnell verloren geht und die Steuerung unnötig verkompliziert wurde. Während eurer Reise auf fremden Planeten trefft ihr immerzu auf jede Menge Feinde, die Suchenden genannt, die euch ausrotten möchten. Um sich gegen die Widersacher zu erwehren, haben die Entwickler bei GlyphX Advent Rising insgesamt zwölf verschiedene Wummen spendiert, zwei von ihnen könnt stets gleichzeitig tragen und benutzen. Freundlicherweise hinterlassen fast alle getöteten Feinde neue Munition, so dass ihr niemals mit leeren Patronenkammern durch die Gegend rennen müsst. Sollte euch in der Hitze des Gefechts jedoch wirklich einmal das Blei ausgehen, hat Gideon noch so einige Nahkampftechniken auf Lager, die Schwarzenegger & Co. sicherlich alt aussehen lassen würden. Mit einem gezielten Tritt kann Gideon beispielsweise gleich mehrere Gegner in die Luft schleudern.

Da Advent Rising ebenfalls für die Xbox erschienen ist, gibt es noch einige Relikte, die von der Konsolenfassung übrig geblieben sind. So gibt es ein praktisches Zielerfassungssystem, mit welchem ihr einen Gegner in Sekundenbruchteilen mit dem Mausrad anvisieren könnt, ohne manuell zielen zu müssen.

Advent Rising
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 14 Feb 2006 @ 15:15
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