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Agatha Christie - Mord im Orient-Express: Review

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Im Spiel "Agatha Christie: Und dann gab's keines mehr" wurde erstmals ein Roman der berühmten Schriftstellerin für den PC umgesetzt. Eigentlich verwunderlich, dass die wunderbaren Phantasien der Britin erst so spät den Weg auf heimische Rechner fanden. ?Agatha Christie: Mord im Orient Express? ist die zweite Umsetzung im Adventure-Genre und lässt euch die berühmte Geschichte um die Aufklärung eines Mordes im Luxuszug aus gänzlich neuer Perspektive erleben.


"Wie bitte? Eine neue Perspektive?", werdet ihr vielleicht fragen. Etwa Ego-Ansicht oder Vogelperspektive? Nein, liebe Leser, hierbei geht es zunächst nicht um optische Belange des Spiels, sondern vielmehr um die Person, mit der ihr das Abenteuer durchlebt. Denn nicht etwa in der Rolle des belgischen Detektives Hercule Poirot, den Albert Finney so herrlich im gleichnamigen Kinofilm Charme verleiht, sondern aus den Augen einer jungen Angestellten der Eisenbahngesellschaft werdet ihr mit dem Fall konfrontiert und auf die Suche nach der Lösung geschickt.

Im Jahr 1934 startet die Geschichte in Istanbul, kurz vor der Abfahrt des Luxuszuges in die Hauptstadt Frankreichs. Als Antoine Marceau sollt ihr euch um den berühmten Hercule Poirot kümmern. Dummerweise stellt ihr schnell fest, dass der belgische Detektiv aufgrund einer Beinverletzung ans Bett gefesselt ist und ihr auf euch allein gestellt seid. Bevor es aber dazu kommt, müsst ihr zunächst in den Zug gelangen. Dies stellt sich gar nicht so einfach dar, denn einige der Hauptfiguren stellen euch vor zeitraubende, jedoch leichte Aufgaben, die ihr für sie erst einmal bewältigen müsst. Endlich im Zug angekommen, bekommt ihr schnell die Mitteilung, dass einer der Passagiere ermordet wurde. Poirot bittet euch, für ihn sozusagen die Laufarbeit zu übernehmen. Doch natürlich entscheidet ihr euch dafür, selbst den Mörder aufzuspüren und durchforstet somit die einzelnen Abteile in der Hoffnung auf Hinweise zum Tathergang.

In typischer Point-and-Click-Manier durchstreift ihr die Abteile und nehmt alles mit, was euch unter die Augen kommt und transportabel ist. Zur Untersuchung der Gegenstände steht euch eine Lupe zur Verfügung. Einen Grossteil des Spiels verbringt ihr aber nicht mit der Analyse oder Kombination von gefundenen Objekten, sondern mit den Gesprächen beziehungsweise regelrechten Verhören der verdächtigen Zugreisenden. Denn nur in diesen Dialogen erhaltet ihr wichtige Hinweise, die im späteren Verlauf zur Lösung des Falles dienen. Wer hier nicht aufmerksam zuhört und sich auch regelmässig Notizen macht, wird Schwierigkeiten bei der Aufklärung am Ende des Spiels haben. Um die Charaktere aber zur wahrheitsgemässen Aussage zu bringen, benötigt ihr ohnehin ständig stichhaltige Argumente und Beweise. Fingerabdrücke werden von euch abgenommen, Gegenstände gefunden oder versteckte Hinweise hinter ursprünglich verschlossenen Türen aufgespürt.

Agatha Christie - Mord im Orient-Express
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Markus Grunow

Agatha-Christie---Mord-im-Orient-Express


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Markus Grunow am 25 Jan 2007 @ 18:01
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