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Agatha Christie - Und dann gabs keines mehr: Review

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Agatha Christie, dieser Name sorgt bei ihren Fans für eine wohlige Gänsehaut. Die Meisterin der Kriminalgeschichten hat in ihrer aktiven Zeit einige hervorragende Romane geschaffen. Eigentlich ist es verwunderlich, dass erst jetzt jemand auf die Idee kam, ihre wunderbaren Phantasien auf dem heimischen Rechner zu verfrachten. In "Agatha Christie: Und dann gab´s keines mehr" geht ihr selbst als Schnüffler auf Entdeckungstour und erlebt die bekannte Geschichte aus einer gänzlich neuen Perspektive.


Acht Gäste treffen auf Einladung in einem kleinen Fischerdorf an der Küste von Devon ein. Der Aufenthalt auf einer kleinen Insel namens Shipwreck soll ihr Ziel sein und Patrick Narracott bringt die Gruppe an ihr Ziel mit seinem Boot. Ein längerer Introfilm zeigt euch die Szenerie und wirft euch dann unvermittelt hinein in das Geschehen, denn die Kontrolle über den Bootsführer habt ihr inne. Die Herrschaften werden von zwei Bediensteten empfangen und darüber informiert, dass die Gastgeber sich verspäten würden.

Dummerweise tobt draussen ein übles Unwetter und euer Boot wird zerstört. Die Gruppe erfährt durch ein altes Grammophon, dass ihr Gastgeber eine ganz besondere Party für sie angerichtet hat. Ein jeder der Gäste soll für einen angeblichen Mord gerichtet werden und der Reihe nach sterben. Die erste Leiche ist rasch gefunden und ihr seid mittendrin im Abenteuer, versucht den Mörder aufzuspüren und die verborgenen Geheimnisse der Anwesenden zu lüften. Sowohl Adventure-Veteranen als auch unerfahrene Spieler werden in diesem Spiel auf eine harte Probe gestellt. Denn was da so gemütlich anfängt und mit logischen Rätseln aufwartet, entpuppt sich im späteren Spielverlauf als harte Nuss. Das liegt nicht so sehr daran, dass die Rätsel extrem schwierig würden. Vielmehr kosten die zahlreichen Absuchorgien in den Spielumgebungen Nerven. Der Fortgang der Handlung ist oftmals abhängig von ganz bestimmten Aktionen, die ihr erledigen müsst.

Marathon gewonnen, Objekt nicht gefunden?

Zu Beginn erhaltet ihr noch viele Informationen, die euch förmlich überrollen. Mit der Zeit aber bekommt ihr immer weniger Tipps und die Aufenthaltsorte der Personen erscheinen nicht immer logisch. Wer nicht wirklich jede Ecke genau absucht, wird Probleme bekommen, da die Hot-Spot-Anzeige des Mauscursors nicht grundsätzlich erscheint. Erst wenn ihr den entsprechenden Gegenstand bereits in eurem Inventar habt, erhaltet ihr einen Hot-Spot an der Stelle, wo ihr etwas Neues ausprobieren könnt. Die Folge sind endlos erscheinende und ermüdende Laufereien inklusive längerer Absuchaktionen, die der Motivation nicht gerade zuträglich sind. Das gilt vor allem, wenn man sich dann auch noch dauernd denkt: ?Das hätte ich doch vorhin schon mitnehmen können!?. Die Inventar- und Gegenstandsrätsel sind jedoch sehr ansprechend gestaltet worden. Objekte können sehr genau betrachtet, auseinander genommen oder wieder zusammengesteckt werden. Dabei versucht das Spiel, sich von üblicher Standardkost abzuheben, was auch tatsächlich zu einem Grossteil gelingt.

Agatha Christie - Und dann gabs keines mehr
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Markus Grunow

Agatha-Christie---Und-dann-gabs-keines-mehr


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Markus Grunow am 21 Dez 2005 @ 23:12
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