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Age of Empires III - The Age of Discovery: Review

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Lang, lang ist es her, da erschien aus dem Hause Ensemble Studios ein Echtzeit-Strategiespiel, welches Hunderttausende von Anhängern auf der ganzen Welt gefunden hat und noch heute begeistert. Die Rede ist von Age of Empires, eine der wohl erfolgreichsten Spiele-Reihen auf dem PC. Ganz still und heimlich haben Bruce Shelley & Co. in den letzten Jahren am dritten Teil der Serie gewerkelt und erst vor wenigen Monaten erfolgte die spektakuläre Enthüllung. Nach der Preview-Version, die noch nicht ganz alle Erwartungen erfüllen konnte, konnten wir nun die deutsche Vollversion ausgiebig testen. Wir verraten euch, ob sich der Gang zum nächsten Geschäft Anfang November lohnen wird!



Story

Die Steinzeit ist seit Ewigkeiten vorbei, die Römer sind längst besiegt und auch das Mittelalter befindet sich in seinen letzten Atemzügen. Wie der Untertitel "The Age of Discovery" schon andeutet, spielt Age of Empires III nicht mehr im Europa der alten Welt, sondern beschäftigt sich mit der Erkundung neuer Länder, vornehmlich der Neuen Welt. In insgesamt drei Kampagnen, die in einzelne Missionen aufgeteilt sind, wird der Spieler die Schicksale einzelner Personen steuern. Dabei es geht nicht nur um Liebe und Verrat, sondern auch um das ewige Leben und um einen geheimen Zirkel, der versucht, eben jenes ewige Leben mit aller Macht und Härte zu erlangen. Die Reise führt den Spieler dabei über Malta, Kuba, Jamaica, Florida, hinauf in die Wildnis von Kanada und bis hinunter nach Texas. Dabei wird der Spieler auf zahlreiche Feinde treffen, die ihm nach dem Leben trachten. Doch auch Freunde werden seinen Weg kreuzen und ihm tatkräftig unter die Arme greifen - doch Vorsicht. Nicht jeder, der sich als Freund ausgibt, hält einem im Zweifelsfall den Rücken frei?

Gameplay

Anstatt eine Revolution vom Zaun zu brechen, setzen die Entwickler bei Ensemble auf alte Tugenden. Wer bereits die Demoversion von Age of Empires III gespielt hat, dem fällt schon nach den ersten paar Minuten auf, wie sehr der dritte Teil der Serie doch den Vorgängern gleicht - am Spielprinzip haben die Entwickler kaum etwas geändert, und das ist auch gut so. Fast jede Mission beginnt direkt. Der Spieler startet irgendwo mitten im Nichts mit ein paar Truppen und einigen Bauern. Falls vom Spiel her noch kein Stadtzentrum vorgegeben wurde, richtet sich der erste Blick auf den Bau eines Rathauses. Wohl überlegt muss das Zentrum platziert werden. Sind genügend Rohstoffe in der Nähe, die man abbauen kann? Lässt sich das Dorf von dieser Position aus gut verteidigen? Alles wichtige Fragen, will man nicht den Feinden in die Hände fallen. Steht erst einmal das Stadtzentrum, kann der Ausbau des Dorfes beginnen. Bauern jagen Büffel, schlagen Holz in den Wäldern oder aber betätigen sich in den Silber- und Goldminen. Auffällig ist, dass die Entwickler den Wuselfaktor drastisch reduziert haben. Mussten doch die flinken Arbeiter in den vorherigen Teilen die erwirtschafteten Ressourcen erst zurück zum Stadtzentrum oder in ein Lager transportieren, dies ist in AoE III nicht mehr vonnöten. Das Beschaffen von Holz ist kaum ein Problem, gibt es doch in jeder Map ausreichend Wälder, die genügend Holz für mehrere Jahre bereithalten. Wenn jedoch die Arbeiter alle Tiere getötet und alle Beeren abgepflückt haben, kann der Spieler einen Bauernhof errichten, der unendlich viel Nahrung produziert. Ein ebenso ähnliches Verfahren gibt es für die Produktion von Gold.

Age of Empires III - The Age of Discovery
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 29 Okt 2005 @ 07:55
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