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Age of Empires III - The Asian Dynasties: Review

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Die ehemaligen Genre-Referenzen enttäuschten: Age of Empires 3 und auch Command & Conquer 3 boten zwar eine gute Qualität, jedoch nicht die erhoffte Genialität, den man von diesen beiden Namen erwartet hätte. Gerade Ensembles Vorzeigewerk konnte mit wenigen Gameplay-Änderungen und eher unkreativen Missionen nicht an seine Glanzzeit um die Jahrtausendwende anknüpfen. Das zweite Add-on The Asian Dynasties versucht sich in Schadensbegrenzung.

Big Huge statt Ensemble

Die erste Neuerung bei The Asian Dynasties prangt bereits auf der Verpackung: Statt Ensemble selbst kümmerte sich Big Huge Games, bekannt durch Rise of Nations, um die zweite Erweiterung. Das erste Add-on mit dem Titel The WarChiefs konnte damals nur bedingt überzeugen. Um den Mehrwert des Spiels zu steigern, wurde, wie der Titel bereits andeutet, eine komplett neue Kultur hinzugefügt. In der neuen Kampagne werden vornehmlich drei asiatische Völker - Japaner, Chinesen und Inder - kontrolliert, die nicht nur durch einen völlig anderen Look auffallen, sondern sich auch etwas anders spielen.

Ihr beginnt als Japaner mit der Kampagne, in der es gilt, das von Kriegen erschütterte Reich zu einen. Hier werdet ihr sofort mit einer Neuerung konfrontiert: Alle asiatischen Kulturen müssen Wunder bauen, um in das nächste Zeitalter vorzustossen. Je nachdem für welches Gebäude ihr euch entscheidet, könnt ihr mit unterschiedlichen Auswirkungen in punkto Truppenausbildung und Ressourcengewinnung rechnen. Auch haben einige Spezialeinheiten die Möglichkeit verliehen bekommen, mobil Truppen auszubilden, was einen Geschwindigkeitsvorteil bringen kann. Dafür können Japaner und Inder keine Tiere als Nahrung benutzen.

Ebenfalls neu ist der Export. Dieser wird wie ein zusätzlicher Rohstoff behandelt. Der Exportzufluss wird durch den normalen Abbau von Rohstoffen erhöht und kann im späteren Spiel durch Konsulate genutzt werden. In diesen können Bündnisse mit europäischen Staaten ausgehandelt werden, was einem Zugriff auf seltene westliche Technologien sowie auf Weiterentwicklungen, Strategien und Gebäude gewährt.

Leider können diese recht interessanten Neuerungen in der Singleplayer-Kampagne nur selten den Spielspass erhöhen, da die Missionen, wie auch im Hauptspiel, immer wieder auf ähnliche Strukturen zurückgreifen. So wird einem dies spätestens nach dem Japan-Abschnitt doch etwas monoton vorkommen. Schmuckes Beiwerk, leider nicht mehr.

Age of Empires III - The Asian Dynasties
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Patrik Nordsiek

Age-of-Empires-III---The-Asian-Dynasties


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Patrik Nordsiek am 07 Jan 2008 @ 22:06
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