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Age of Empires Online: Review

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Gleich vorweg: Age of Empires Online ist kein waschechter Teil der Serie. Nachdem die ersten beiden Teile sehr erfolgreich waren und speziell die zweite Ausgabe samt Erweiterung immer noch auf mancher Festplatte zu finden ist, konnten weder Age of Mythology noch Age of Empires III diese langfristige Begeisterung entfachen. Der Sprung in die dritte Dimension konnte Fans nicht voll zufriedenstellen. Aufgrund des mässigen Erfolgs des dritten Teils entschied man bei Microsoft, sich künftig auf eine Free-2-Play-Variante der Serie zu konzentrieren, vermutlich auch, um neue Fans für künftige Veröffentlichungen anlocken zu können. Dafür müsste die Qualität des Spiels dann aber auch stimmen.

Griechen und Ägypter kommen langsam voran

Zwei Nationen stehen euch in der freien Version zur Verfügung: die Griechen und die Ägypter. Während die Griechen leichte Vorteile im Kampf vorweisen können, sind die Ägypter offenbar die besseren Bauherren. Anfänglich stellt sich erfreulicherweise ein sehr bekanntes Spielgefühl ein. Man fühlt sich als erfahrener Spieler direkt wohl. Dorfbewohner werden wie früher auch erschaffen und direkt zum Abbau von Rohstoffen eingesetzt. Mit den so gewonnenen Ressourcen baut man neue Häuser und Produktionsstätten oder Kasernen auf, um allmählich eine eigene Armee zum Schutz der Hauptstadt und für Eroberungsfeldzüge erstellen zu können. Natürlich werden die Soldaten aber auch zur Erfüllung von Missionszielen genutzt.

Statt eines wackeren Helden, der euch in den Missionen begleitet, geht man in diesem Titel einen anderen Weg. Eure Stadt ist es, die euch fortwährend begleitet. Sie verkörpert euer Inventar, ist Handelsplatz und bietet Verstärkungseffekte für eure Einheiten beispielsweise in Form von Gebäuden. Missionen erhaltet ihr direkt von eurem Volk. Ihre Bedürfnisse zu stillen, bringt euch als Herrscher entscheidend nach vorne. Das können mal Kleinigkeiten sein, bei denen ein Fischer für bessere Ausrüstung dankbar ist, aber auch schwierigere Aufgaben, bei denen der Einsatz eurer Einheiten nötig ist. Mit zunehmender Grösse eurer Stadt wird das Spielgeschehen allerdings auch unübersichtlicher.



Eine der grössten Neuerungen stellt das Erfahrungspunktesystem dar, denn für besiegte Feinde und zerstörte Gebäude werden Erfahrungspunkte ausgeschüttet. Mit wachsender Erfahrung steigt eure Stadt in höhere Stufen auf, was euch Zugriff auf drei Forschungspunkte pro Aufstieg bringt, die ihr in neue Technologien investiert. Abgeschlossene Missionen bringen euch zudem Belohnungen in Form von Objekten ein, die ihr bei Einheiten, aber auch bei Gebäuden nutzen könnt, um deren Werte aufzupolieren. Diese Items lassen sich - wer hätte das gedacht - auch selbst herstellen. Das Crafting-System ist dabei denkbar einfach geraten. Das Aufstufen nimmt mit den Basisvölkern zunächst viel Zeit in Anspruch. Bis ihr so weit seid, dass eure Hauptstadt sich im vierten Zeitalter befindet, vergehen einige Spielstunden.

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Birgit Grunow


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Birgit Grunow am 23 Sep 2011 @ 16:22
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