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Age of Wonders II: Review

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Fast zur gleichen Zeit erscheinen die beiden grössten Konkurrenten um die Krone des Runden-Strategie-Spiel-Genres, die Rede ist von Age of Wonders II und Heroes of Might and Magic IV. War die Heroes Reihe früher noch klar im Vorteil, kann der neueste Teil der Reihe nicht mehr in allen Bereichen überzeugen. Fehlender Multiplayer Support und zahlreiche Bugs verhinderten eine hohe Wertung im 80er Bereich. Wie AoW 2 in dieser Hinsicht abschneidet und ob die Entwickler den zweiten Teil verbessert haben oder aber nur kleine Änderungen vorgenommen wurden, erfahrt ihr bei uns!



Story

Das Zeitalter der Menschen brach auf eine Art und Weise an, die nicht einmal Propheten vorherzusagen gewusst hätten, am wenigsten aber der Mensch selbst. Was als friedvoller Übergang von Elfen, den alten Wächtern der Erde, auf das neue Geschlecht der Menschen gedacht war, geriet zu einer Epoche des Leidens.

Zu dieser Zeit wurde ich geboren, ich der grosse Merlin! Ich lebte in einer abgelegenen Gegend, weit weg vom Tal der Wunder. Die Menschen kamen aus ihrem Garten und nahmen ihren Platz auf dem gesegneten Kontinent ein, der von dem Zauberkönig Inioch beherrscht wurde. Meine Vorväter, fast noch Barbaren im Vergleich zu den hochentwickelten Elfen, vertrieben sein Volk aus dem Tal und töteten Inioch. Sie wussten nichts über die unsterblichen Elfen. Selbst im Tod verfolgten die Elfen noch die Menschen. Ohne das Gleichgewicht das Inioch gewährleistet hatte, tauchten plötzlich Horden von bösartigen Kreaturen auf, und so war die Folge des Kampfes um die menschliche Freiheit nur noch mehr Krieg. Doch solch apokalyptischen Schlachten waren nur der Auftakt für die Zerstörungen, die noch folgen sollten..

Gameplay

Viele werden, wenn sie einige Screenshots aus dem Spiel sehen, sagen, dass AoW 2 nur wie ein billiger Abklatsch der Heores of Might and Magic Reihe aussieht. Auch auf den ersten Blick hin kann man keine grossen Änderungen gegenüber den älteren HoMM Titel erkennen. Zu Beginn des Spiels besitzt der Spieler in den meisten Levels immer eine Stadt, einen Helden und natürlich noch ein par kleine, schwache Einheiten. Gezogen wird, generell Zug um Zug, aber man kann sich entscheiden, ob jeder der Reihe nach oder aber simultan ziehen soll - trotzdem keine echte Neuerung. Doch sobald man in die Details von AoW 2 schaut, wird man verblüfft von den verschiedenen Funktionen sein, die AoW 2 einfach besser löst als der 4. Teil der Heores Reihe.

So ist die Entwicklung einer Stadt deutlich übersichtlicher und einfacher geworden. Per Menü, welches man mit Civilisation 3 vergleichen kann, kann man schnell und einfach neue Einheiten, Gebäude oder aber besondere Ereignisse anwählen, bzw. in Auftrag geben. Anders als in Heores 4 bekommt man allerdings diese Einheiten nicht sofort, sondern erst in den nächsten Tagen / Zügen geliefert, da diese natürlich erst einmal produziert werden müssen. Auch auf der isometrischen Weltkarte haben die Entwickler auf überflüssige Gebäude verzichtet. Minen liefern Gold, Wachtürme vergrössern die Sichtreichweite, neutrale Monster fliehen oder aber müssen bekämpft werden, teilweise kann man sie sogar gegen ein entsprechendes Entgeld anheuern. Zusätzlich gibt es noch Ressourcen und wichtige Items, die über die Weltkarte verteilt sind, Beam Punkte, die ein schnelles Reisen ermöglichen, und insgesamt sieben verschiedene Zauberquellen.

Die Macht der Zaubersprüche

Besondere Aufmerksamkeit haben die Entwickler den verschiedenen Zaubersprüche gewidmet. So kann sich jeder Zauberer, jeder Held, auf eine dieser insgesamt sieben verschiedenen Sphären spezialisieren. Zur Auswahl stehen: Luft, Erde, Feuer, Wasser, Leben, Tod und Kosmos. Hier ein kleiner Überblick der verschiedenen Kräfte:

Age of Wonders II
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Admin am 06 Mrz 2005 @ 18:00
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