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Air Conflicts: Review

  Personal Computer 

Schon vor zwei Wochen durften wir in Panzer Elite Action die Fronten unsicher machen. Nun schickt uns Publisher Frogster in die Lüfte. Mit Air Conflicts veröffentlicht der deutsche Publisher einen einfach gestrickten Arcade-Flugsimulator, welcher mit unzähligen Missionen in insgesamt drei Kampagnen um die Gunst der Käufer ringt. Wir haben den Titel auf Herz und Nieren geprüft.

Entgegen dem langläufigen Trend bietet Air Conflicts keinerlei Story, die ihr verfolgen müsst. Vielmehr haben die Entwickler drei mehr oder weniger dynamische Kampagnen dem Spiel spendiert. So sitzt ihr in deutschen, russischen und englischen Flugzeugen hinter dem Steuerknüppel. Die einzelnen Missionen, die eher lose zusammengewürfelt wirken, schicken euch an die heissesten Fronten des Zweiten Weltkriegs. So kämpft ihr beispielsweise nicht nur in Frankreich, sondern auch an der Ostfront und sogar in Nordafrika. Als besonderes Feature deklarieren die Entwickler die laufende Kampagne. So ist es relativ egal, ob ihr eine Mission gewinnt oder nicht, der Krieg läuft weiter.

Die Steuerung ist angenehm einfach gestrickt und geht euch innerhalb weniger Sekunden ins Blut über. Einen Joystick benötigt ihr nicht, sämtliche Flugmanöver lassen sich per Maus durchführen. Ebenso unwichtig ist eine Tastatur. Gesteuert wird das Flugzeug ausschliesslich nur per Aussenansicht, eine Innenperspektive ist nicht vorhanden. Dafür bietet das recht übersichtliche HUD eine Radaranzeige und einen Schadensmelder. Feindliche Bodenziele oder Flugzeuge werden mit einem roten Pfeil gekennzeichnet, so dass ihr mit Leichtigkeit feindliche Ziele auf den ersten Blick erkennen könnt. Dank einer Bombenansicht könnt ihr Bomben zielgerichtet auf feindliche Abwehrstellungen abwerfen. Egal, ob ihr abgeschossen werdet oder aber das Missionsziel erreicht, eine Mission wird in Air Conflicts niemals als Game-over angesehen. Habt ihr noch genug Flieger in Reserve, die ihr euch während der Kampagnen freispielen könnt, kann schon die nächste Schlacht beginnen. Wird euer Flieger zu sehr beschädigt, dürft ihr euch aus der Schlacht zurückziehen. Das Flugzeug wird neu betankt und repariert und steht im nächsten Einsatz wieder zur Verfügung.

Wenig einfallsreich und motivierend sind die einzelnen Aufträge gestaltet. Entweder müsst ihr feindliche Bodenziele oder aber Bomber sowie Jagdflieger ausschalten. Selten dauert eine Mission länger als fünf Minuten. Je nach Einsatzart könnt ihr zwischen einer von insgesamt zwölf verschiedenen Maschinen auswählen, etwa zwischen einer Stuka und einer Messerschmidt. Die Wahl beeinflusst die Trägheit des Flugzeugs sowie dessen Panzerung. Auch die Anzahl der an Bord befindlichen Waffen hängt von der Wahl des Flugzeugtyps ab. So sind Bomber beispielsweise enorm träge und bieten somit ein leichtes Ziel für wendige Jagdflugzeuge, dafür können sie massenweise Bomben mit sich führen, die ganze Städte in Schutt und Asche zerlegen können. Ziemlich unrealistisch, aber durchaus spassig sind Raketen, die fast jedes Flugzeug einsetzen kann. Mit einem solchen Geschoss lässt sich ein Bodenziel in null Komma nix auseinander nehmen. Ganz interessant sind zwei Prototypen mit Düsenantrieb, die in Air Conflicts allerdings nur merkwürdig langsam fliegen.

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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 09 Mai 2006 @ 08:37
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