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Alexander: Review

  Personal Computer 


In nur drei Jahren und drei Schlachten gelang es Alexander dem Grossen das persische Grossreich, und damit einen scheinbar übermächtigen Gegner, vernichtend zu schlagen und zu unterwerfen. Als Eroberer und Feldherr hat er sich einen Namen gemacht, über den noch heute voller Erfurcht berichtet wird. Die Zeit Alexanders des Grossen liegt nunmehr 2000 Jahre zurück. Grund genug für GSC Game World uns in diese Epoche zurückzuversetzen und das Leben dieser schillernden Persönlichkeit in Form eines faszinierenden Videospiels vor unseren Augen lebendig werden zu lassen. Warum dieser Versuch nicht von Erfolg gekrönt ist zeigt unser Review.



Dem Strategiespiel Alexander liegt das klassische Spielprinzip zu Grunde: Rohstoffe und Ressourcen müssen mit Hilfe von Bauern erwirtschaftet werden. Gleichzeitig können diese Bauern Gebäude erstellen, in denen wiederum Einheiten für die Schlachten rekrutiert werden können. Das sind meistens Lager, Minen, Steinbrüche oder einfache Häuser. Was hier geboten wird, ist aus anderen Strategiespielen bekannt und bietet nichts Neues. Vier grosse Kampagnen beinhaltet das Spiel: In der ersten Kampagne schlüpft ihr in die Rolle von Alexander und werdet zum Eroberer der Welt, in der zweiten könnt ihr auf der Seite des Dareios, einem persischen Grosskönig, ins Kampfgeschehen eingreifen. In der dritten Kampagne befehligt ihr das indische und in der vierten das ägyptische Heer, welches sich gegen Alexander den Grossen auflehnt.

Ein Tutorial. Aber warum?

Eigentlich bin ich der Meinung, dass Strategiespiele ohne Tutorial - so wie der Transport Gigant - eine vom Aussterben bedrohte Gattung sind. Auch Alexander besitzt nichts Derartiges. Doch wer das Spiel kennt, der weiss, dass Alexander kein Tutorial benötigt. Die Steuerung funktioniert nach der gewohnten Point and Klick Methode und der Schwierigkeitsgrad lässt insbesondere zu Beginn zu wünschen übrig. Die einzelnen Missionen sind einfallslos gestrickt. Besonders der Einzelspielermodus leidet darunter. Oft müssen nur einzelne Wegpunkte mit einem bereitgestellten Heer abgelaufen werden. Dabei gilt es selbstverständlich den Feind - wann immer auf der Karte auftaucht - zu besiegen. Spannender ist dagegen der Endlosmodus, in dem es gilt mit einer Handvoll Arbeiter sein eigenes Reich zu erschaffen.

Gewaltige Schlachten

Dieses Spiel ist zwar auf Massenschlachten ausgelegt, schade aber, dass darauf nur bedingt Einfluss genommen werden kann. Es sind kaum taktische Möglichkeiten vorhanden, lediglich das allgemeine Verhalten der Einheiten in der Schlacht kann vom Spieler bestimmt werden. Aggressiv, normal oder defensiv lauten hier die Optionen. Was ich persönlich sehr reizvoll finde sind genau diese Massenschlachten. Hier sind es vor allem die gewaltigen Kriegselefanten, die ich sehr amüsant finde. Ganz leicht haben diese das Fussvolk wie lästige Fliegen zerquetscht. Aber auch das gibt es schon in anderen Spielen. Nach Innovation und Neuerung sucht der Spieler von Alexander leider vergebens, es wird auf Altbewährtes zurückgegriffen. Sollte es einmal unübersichtlich werden, weil riesige Armeen aufeinander treffen und Freund und Feind nicht mehr klar getrennt werden können, ist es möglich, in eine Vogelperspektive zu schalten, die die gewünschte Übersicht gewährleistet.

Alexander
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Admin am 06 Mrz 2005 @ 18:12
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