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Alien Breed 3 - Descent: Review

  Personal Computer 

Was macht eigentlich die im englischen Wakefield beheimatete Spieleschmiede Team17, wenn sie mal nicht auf niedliche Würmerjagd geht? Sie schüttelt sich einen Action-Arcade-Titel aus dem Ärmel, der alles andere als putzig ist. Mit Alien Breed - Descent, dem dritten Teil der PC-Trilogie, endet nun die mehrstündige Ballerorgie, die Mitte 2010 ihren Anfang genommen hat. Wir haben auch den letzten verbliebenen Aliens endgültig das Licht ausgeknipst.

Eine Reise, die ist ... anstrengend

Als Chefingenieur Conrad habt ihr es nicht leicht. Wie Scotty an Bord der Enterprise müsst auch ihr dafür sorgen, dass euer Raumschiff sicher und wohlbehalten den Zielort erreicht. Doch als ein unbekanntes Objekt aus dem Nichts erscheint und die Aussenhülle durchschlägt, ist der Frieden vorbei. Conrad legt den Schraubenschlüssel zur Seite und greift zur Schrotflinte. Blutrünstige Aliens und wahnwitzige Computer haben auf seinem Raumschiff mal so gar nichts verloren.

Auch in Alien Breed 3 - Descent hält sich die Geschichte, charmant ausgedrückt, dezent im Hintergrund. Gezeichnete und recht farblose Comics erzählen zwischen den fünf Levels den Fortgang der Geschichte. Dieser verkommt allerdings zur Nebensache, geht es in Descent doch einzig und alleine darum, möglichst viele der abartigen Aliens in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Dafür stellt euch das Spiel eine Handvoll Waffen zur Verfügung, mit denen ihr den ausserirdischen Kameraden mächtig einheizen könnt. Welchen Schiessprügel ihr auspackt, hängt von der Situation ab. Während die langsame Schrotflinte eher für den Nahkampf gedacht ist, sorgt das MG mit einer grossen Streukraft bei grösseren Gegnerhorden für Ruhe. Im Laufe des Spiels findet ihr dann auch noch deutlich coolere Waffen. So könnt ihr mit dem Flammenwerfer gleich alles verbruzeln, was sich euch in den Weg stellt. Neu ist auch das Projekt X-Gewehr, das Aliens per Energiewelle atomisiert. Für genügend Waffen-Power ist also bestens gesorgt, aber das kennen wir ja bereits aus den Worms-Abenteuern.

Damit euch während eurer Metzelorgie nicht das Blei ausgeht, lassen sich des Öfteren sogenannte Intex-Stationen finden, an denen ihr euch gegen Credits mit neuer Munition und sonstigen Ausrüstungsgegenständen versorgen könnt. Hier könnt ihr auch den aktuellen Spielstand speichern. Nichtsdestoweniger lohnt es sich, bei jeder Gelegenheit in Schränken, Kisten oder sonstigen Versteckmöglichkeiten nach Munition Ausschau zu halten, denn chronischer Munitionsmangel ist auch in Descent omnipräsent. Besonders die Bossgegner lassen sich nicht durch besondere Kniffe besiegen, sondern nur durch eine ordentliche Portion Blei beeindrucken. Apropos beeindruckend: Die fiesen Standard-Aliens, von denen es gerade mal eine Handvoll gibt, sind kaum eine Herausforderung und lassen sich kurzerhand zu Brei verarbeiten. Nur in grösseren Horden kann es für euch schon mal gefährlich werden. Immerhin gibt es recht putzige Kreaturen, die beispielsweise mit Elektroschocks - sehr gefährlich im Wasser - oder mit giftgrünen Schleimbeuteln um sich werfen.

Alien Breed 3 - Descent
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 28 Nov 2010 @ 17:18
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