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Alien Breed Impact: Review

  Personal Computer 

Wer den Entwicklernamen Team 17 hört, der denkt zuallererst an kleine, gemeine, aber zweifellos putzige Comic-Würmer, die sich mit allerlei Waffen gegenseitig auf die Mütze geben - und das seit Jahrzehnten. Die englische Spieleschmiede hat aber auch noch andere respektierte Werke in ihrer langen Firmengeschichte veröffentlicht, zum Beispiel den Top-Down-Shooter Alien Breed, der ganz schamlos auf der Erfolgswelle der Alien-Filme mitschwimmen wollte, obwohl er nur im weitesten Sinne etwas mit der Sci-Fi-Filmreihe gemeinsam hatte. Das war 1991. Fast 20 Jahre später reaktiviert Team 17 den Shooter-Klassiker und bringt ihn mit aktueller 3D-Grafik und ordentlich Wumms zurück auf die PC-Monitore... und dennoch seht ihr wieder alles nur von oben.

2D-3D-Shooter

Bereits Ende 2009 veröffentlichte Team 17 das Remake Alien Breed Evolution auf der Xbox 360. Jetzt kommt die überarbeitete PC-Version mit dem Titel Alien Breed Impact endlich in den Handel. Wobei das mit dem Handel nicht ganz richtig ist, erwerben könnt ihr den Shooter nämlich derzeit lediglich als Download via Steam. Dort kostet er knapp 15 Euro und liefert euch fünf riesige Levels mit schöner Retro-Balleraction.

Obwohl Alien Breed Impact ganz aktuell auf die Unreal Engine 3 setzt, seht ihr dem Protagonisten auch im Remake hauptsächlich von oben aufs Haupthaar. Um der schicken 3D-Engine aber ihre Daseinsberechtigung zu lassen, verwendet der Titel eine "angeschrägte" Top-Down-Ansicht, man könnte auch den Begriff "Weitwinkel-3rd-Person-View" verwenden, aber ich glaube ohnehin, dass sich Jan im Lektorat jetzt schon wieder die Haare rauft, womit wir den Kreis dieses kurzen Absatzes geschlossen hätten.

Die Story von Alien Breed Impact ist so einfach wie zweckmässig. Als Chefingenieur einer Raumstation seht ihr euch dazu berufen, zur Waffe zu greifen, als ein Alienschiff mit eurer Station kollidiert, die schleimigen Biester zum Entern kommen und den Grossteil der Besatzung dahinraffen. Klingt so ein bisschen wie Alarmstufe: Rot, nur seid ihr nicht Steven Seagal und die Bösewichte kommen auch definitiv nicht von der Erde. Auch die Station selbst hat schwere Schäden erlitten, weswegen es an allen Ecken brennt, Dinge explodieren oder das gesamte Bild von Detonationen erschüttert wird. Hier und da funktionieren ein paar Türen nicht, in manchen Räumen wird das für Menschen giftige Feuerlösch-Gas nicht mehr abgesaugt - all diese Defekte sorgen hin und wieder für ein paar harmlose Schalterrätsel, die sich zwischen die anspruchslosen Ballereien mit den dummen, aber zahlreichen Aliens gesellen. Erzählt wird die belanglose Geschichte, wenn überhaupt, in handgezeichneten, schwarz-weissen Comic-Bildern, die immerhin von englischen Sprechern vertont wurden.

Alien Breed Impact
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Tobias Kuehnlein

Alien-Breed-Impact


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Tobias Kuehnlein am 05 Jul 2010 @ 19:57
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