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Alien Rage: Review

  Personal Computer 

Von CI Games, dem polnischen Entwickler von Sniper: Ghost Warrior, erschien vor kurzem der Shooter Alien Rage auf Steam. Wir haben uns den Budgettitel angeschaut und berichten euch im folgenden Test, ob der erste Ausflug ins All von CI Games geglückt ist oder nicht.

Für diese Story gibt es (k)einen Oscar!

Die Story hinter Alien Rage ist schnell erzählt. Die Menschheit hat Mutter Erde komplett geschröpft, und kein Tropfen Öl ist mehr verfügbar. Daher sahen sich die Menschen gezwungen, neue Energiequellen ausfindig zu machen, und entdeckten eine alternative Quelle, getauft Promethium, auf einem Asteroiden. Die Vorus, hier kommen die Aliens ins Spiel, haben allerdings ebenfalls Interesse an dem Stoff und sind rein zufällig auch auf dem öden Steinklumpen gelandet. Das riecht nach Ärger! Bevor man sich aber gegenseitig die Lichter ausknipste, kooperierte man lieber eine Zeit lang - bis, Achtung (!), irgendetwas schief lief und urplötzlich die Hölle ausbrach! Es wurde richtig übel - so fesselt man den Spieler von Minute 1 an! Damit uns und euch nicht richtig übel wird bei dieser an den Haaren herbeigezogenen 08/15-Story, überspringen wir diesen Teil einfach mal und kommen zum eigentlichen Geschehen beziehungsweise zu unserem Hauptprotagonisten, der Ein-Mann-Armee Jack!

Alien Rage Bild

Der Spass kann beginnen!

Waffe durchladen und der Spass kann beginnen. Okay, die "Story" kennen wir nun, zumindest das Gröbste ist uns bekannt. Den Rest erfahren wir im Verlauf des Spiels über unzählige Audio-Logs, welche durchschnittlich gut auf Englisch vertont, inhaltlich aber so hohl sind wie eine Schokofigur. Das Gameplay zeichnet sich durch eins aus: ballern! Die Entwickler hetzen uns durch insgesamt 14 in sich sehr geschlossene Schlauchlevels, die kaum bis gar nicht zum Erkunden einladen, und selbst wenn man dies wollte, wäre dies aufgrund zahlreicher Levelbeschränkungen nicht möglich. Die Karten wirken gross, im Detail sind sie es aber nicht und vermitteln nur optisch eine Weitläufigkeit, die nicht vorhanden beziehungsweise vom Spieler nicht genutzt werden kann. Unsere Marschrichtung wird uns detailliert per eingeblendetem Wegpunkt vorgegeben, Verlaufen ist also nicht möglich oder gewünscht. Mit maximal drei Waffen ausgerüstet, darunter eine Pistole mit unendlich Munition, ballen wir uns nun von Punkt A nach B, schalten dabei unzählige Aliens aus und merken eines sehr schnell: Dieser Titel ist sauschwer!

Zu Beginn dürfen wir aus den Schwierigkeitsgraden "Anspruchsvoll", "Schwer" und "Brutal" wählen, und wenn ihr kein absoluter Ego-Shooter-Fachmann seid, der katzenartige Reflexe besitzt und frustresistent ist, dann wählt für den ersten Durchgang unbedingt den ersten Schwierigkeitsgrad. Schon hier reichen wenige Treffer aus, dass ihr euch in ein stilles Eckchen zurückziehen und warten müsst, damit die automatische Heilung euch vor dem virtuellen Ableben bewahrt.

Alien Rage
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Marco Peters

Alien-Rage


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Marco Peters am 07 Nov 2013 @ 23:28
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