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Alien Stars: Review

  Personal Computer 

Mann ist das flach! Genauer gesagt, nur zweidimensional. Und warum setzen die Awem Studios auf Retrografik? Klar, weil Retrogames rocken. Und leichter zu programmieren sind.

Damals, als 8- oder 16-Bit-GPUs noch genug waren, spielte man gerne mit dem C64 oder einem Amiga 500 Shoot'em-Ups. Trotz des simplen horizontalen oder vertikalen Scrollings machten Spiele wie R-Type, IO oder Xenon ungeheuren Spass. Gut, wenn der eigene Joystick einen Schalter für die Dauerfeuer-Funktion hatte. Denn schliesslich ging es nur darum, mittels Laser- oder Raketensalven ununterbrochen feindliche Raumschiffe einzubalsamieren. Mit den richtigen Flugmanövern waren Profis in der Lage, der eigenen Zerstörung zu entgehen, auch wenn es wie im Ameisenbau vor lauter gegnerischen Schüssen nur so wimmelte. Das konnte schon mal richtig Stress verursachen. Beruhigend, wenn dann die Bedienung eines solchen Spiels einen einfachen Start ermöglicht, die kurzzeitige Action auch für kleine Daddeleien geeignet war. Es ist dieses Spielgefühl, das Hersteller Awem Studios mit Alien Stars wiederbeleben möchte. Wie schön, dass die Sorgen über Hardwareanforderungen auch mal wieder zweitrangig sein dürften.

Für Senkrechtstarter

Willkommen im Jahr 2741. Hier, wo Geschichten nicht mehr geschrieben, sondern gemacht werden, sind es eure Feuerkünste, die über das Schicksal der Menschheit entscheiden sollen. Als Raumschiffpilot fliegt ihr mit eurem Geschoss vertikal nach oben durchs All. Unter euch hindurch rollt gemächlich und butterweich die leider wenig animierte Hintergrundgrafik, auf Wunsch im Vollbild- oder Fenstermodus. Leider nur mit einer maximalen Bildschirmauflösung von 800x600 Pixeln. Da kann das Spielen im Fenstermodus schon mal zur Handheld-Erfahrung werden. Umso besser für den kleinen Geldbeutel. Denn die geringen Anforderungen an die Hardware können kaum einen alltagstauglichen Computer in die Knie zwingen.

Unter euch also viele fremdartige Stahlgerüste, Lavaflüsse und felsige Planetenoberflächen, getaucht in eine nebulöse Sternensuppe. Das sieht für ein günstiges Ballerspiel dennoch recht lecker aus. Pfeffert ihr dann auch noch aus allen Rohren mit Lasern, Megabomben oder Raketensalven, gibt es dem Shoot'em-Up die richtige Würze. Zwar langweilt dabei die amateurhafte Hintergrundmusik ungemein, doch Schuss- und Explosionsgeräusche tönen ganz schön knackig aus den Lautsprechern. Reicht.

Alien Stars
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Thomas Richter

Alien-Stars


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Thomas Richter am 10 Apr 2006 @ 19:54
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