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All Points Bulletin - Reloaded: Review

  Personal Computer 

Grand Theft Auto ist eine bahnbrechende Serie in jeder Hinsicht: Spielerisch können die Titel überzeugen, und bei den Verkaufszahlen weder Publisher noch Entwickler meckern. Da macht es Sinn, dass andere Firmen ein Stück vom Kuchen abhaben möchten. Jetzt versuchen Realtime Worlds und Electronic Arts es mit All Points Bulletin - einer Onlineversion des bekannten Spielprinzips, selbst wenn die Entwickler selbst sich gegen den Vergleich mit Händen und Füssen wehren.

Eine neue Stadt erhebt sich

San Paro heisst die Stadt, in der das Geschehen tobt. Für Solisten ist der Ort ungeeignet, handelt es sich bei All Points Bulletin doch um einen reinen Mehrspielertitel, welcher das Grand Theft Auto-Prinzip in ein MMOG führen möchte. Doch bevor die schöne neue Welt betreten werden darf, muss sich der Spieler erst einmal einen Charakter erstellen. Der Editor ist hierbei unglaublich mächtig, fast fühlt man sich ein wenig an Spore erinnert. Von den Haaren bis hin zu den Tattoos, über die Klamotten bis hin zu den Gesichtszügen lässt sich alles frei einstellen. Auch andere Objekte lassen sich hier erstellen und für Ingame-Währung an andere Spieler verkaufen. Schön hierbei: Wer sich Mühe gibt, ordentliche Design für Autos sowie Figuren erstellt und diese vertickt, der kann sich mit dem Ingame-Geld zusätzliche Spielzeit erkaufen und so den Geldbeutel schonen.



Wer sich seine Figur geschneidert hat, der kommt schliesslich und endlich in der Stadt an. In der Stadt, in der das Chaos herrscht. Hier regiert nämlich die Gewalt, Verbrecher kämpfen gegen Polizisten - man selbst muss entscheiden, für welche der beiden Parteien man sich entscheidet. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Kämpfe gegen die künstliche Intelligenz sind nicht drin, alles ist auf Spieler-gegen-Spieler-Kämpfe ausgelegt. Da wollen Feuer gelegt und Sabotagen begangen werden. Es gibt zahlreiche Missionen, und lehnt man eine solche ab, so bekommt man sogleich die nächste vorgesetzt. So zahlreich die Aufträge auch seien mögen, so wiederholungslastig sind sie am Ende auch. Im Endeffekt dienen alle Aufträge nur dazu, die beiden Parteien in ausgiebige Schusswechsel zu verstricken. Denn was die bösen Buben anstellen müssen, das müssen die guten Jungs natürlich verhindern. Maximal 100 Spieler können dabei gleichzeitig in einer Stadt unterwegs sein.

All Points Bulletin - Reloaded
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Michael Hoss


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Michael Hoss am 08 Jul 2010 @ 17:11
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