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America - No Peace beyond the Line: Review

  Personal Computer 


Der Wilde Westen fasziniert die Leute immer wieder und hält auch inzwischen in den PC Einzug. Doch bisher gibt es nur wenige Beispiele, wenn man auf harte Action mit allerlei Revolverschüsse steht. Das uralte Outlaws oder aber das RTS Game Amercia von Databecker. Doch schon nächstes Jahr erscheint Far West, eine nicht zu unterschätzende Konkurrenz. Grund genug für Data Becker noch einmal ein Addon zu America nachzuschieben. Mehr erfahrt ihr hier in unserem Review ...



Story

Der (Wilde?) Westen hat uns wieder. Ende 2000 brachte Data Becker die erste Simulation, welche sich rund um das Thema Wilder Westen dreht, auf den Markt. Neben der altbekannten Age of Empires Grafik Engine, konnte das Spiel trotz einiger Mängel noch die Gunst der Spieler erreichen. (GBase Wertung: 82%) Seit dem Release warten schon die Spieler auf neue Missionen oder gar auf einen Missionseditor, um eigene Missionen und Maps für den Single bzw. Multiplayer erstellen zu können. Doch die Entwickler liessen sich nicht erbarmen und brachten erst jetzt, ein dreiviertel Jahr später, die gewünschten Features mit einem Addon dazu heraus. Dieses Addon bietet eine handvoll neuer Missionen und Einheiten, diese Missionen wurden aber nicht zu einer Kampagne zusammen gefasst, sondern man kann sie einzeln anwählen.

Was ist America?

America ist ein ganz normales typisches Echtzeitstrategiespiel, welches sogar die alte Engine von Age of Empires verwendet. In einer schön erzählten Story eingebunden, muss man im Hauptprogramm viele Missionen in insgesamt 4 Kampagnen, für jedes Volk eine, erfüllen. Ob man nun eine "Basis" errichten, den Feind auslöschen, einen Gegendstand stehlen, oder aber etwas verteidigen muss, immer wieder entbrennt der Streit zwischen den Weissen und Roten. Doch auch untereinander machen sich die 4 Völker gern das Leben schwer.
Zu Beginn einer Mission hat man meistens nur ein paar kleinere Einheiten zur Verfügung, oft nur ein paar Siedler, die die ersten paar Gebäude errichten können. Gleich danach gehts zur Einheitenproduktion, damit man auch die ersten Angriffe des Gegners abwehren kann. Später im Spiel, wenn man etwas weiter fortgeschritten ist, kann man auch eine eigene Armee aufstellen, mit der man dann den Gegner in guter alter "Tankrush"-Strategie eins auf den Deckel geben kann. Hat man dann alle feindlichen Einheiten ausgeschaltet, gehts auch schon in die nächste Mission und der Schwierigkeitsgrad steigt enorm an.

Neues verzweifelt gesucht...

Von einem Addon für ca. 40 DM / 35 SFr. kann man doch schon einiges erwarten. Leider gibt es bei dem Addon zu America viel zu wenig neues, welches einen solchen Preis gerechtfertigt. Ein simpler Karteneditor, 8 neue Singleplayer Missionen, je 2 für jedes Volk, 30 neue Multiplayer Maps, 4 neue Einheiten, 4 neue Upgrades und 4 neue Gebäude.
Die 8 neuen mitgelieferten Missionen behandeln fast alle neuen Gebäude, Einheiten und Upgrades nacheinander ab. Leider sind diese neuen Missionen auf je 2 Missionen, unabhängig von dem anderen Volk, pro Volk beschränkt. Hätte man hier nicht einfach eine neue eigene Kampagne oder wenigstens die Missionen schnell untereinander verbinden können? So sind einfach wild durcheinander 8 Missionen dahingeklatsch worden, ohne gross darüber nachzudenken. Der Editor des Spiels hingegen ist recht solide aufgebaut, bietet allerdings keine grossen Einstellungsmöglichkeiten. 30 neue Maps für den Multiplayer Modus sind zwar eine beachtliche Anzahl, sind aber mit dem Editor schnell zu erstellen. Nun aber zu den neuen Einheiten bzw. Gebäuden.

America - No Peace beyond the Line
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Admin am 06 Mrz 2005 @ 18:25
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