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American Conquest - Divided Nation: Review

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Fünf Jahre nach American Conquest veröffentlicht GSC-Gameworld nun die Fortsetzung, American Conquest - Divided Nations. Ob diese Geschichtslektion auch an den Erfolg ihres älteren Bruders anknüpfen kann, oder das Original nur um Details erweitert, könnt ihr auf den folgenden Seiten lesen.



Zu Beginn...

...wird eine Basis erstellt, welche eine Farm, Lagerhäuser, Wohnhäuser, einen Bahnhof, Universitäten und ein Rathaus, sowie Minen und eine Kirche beinhaltet. Jede dieser Bauten hat ihren Zweck. So wird in der Farm, von Bauern bewirtschaftet, Essbares hergestellt, welches in Lagerhäusern verstaut wird. Auch Holz, Stein, Gold und Silber, welches ebenfalls von tapferen Bauern bereitgestellt wird, wartet dort im Lagerhaus auf Verwendung. Das Rathaus und die Universität dienen hauptsächlich zur Forschung. Gebäude- und Einheiten-typische Verbesserungen können jedoch nur im entsprechenden Gebäude erforscht werden. Die Kirche gibt den Armeeeinheiten zusätzliche Moral und stärkt sie im Kampf. Der Bahnhof dient als Ausbildungsstätte für die Armee, während die Wohnhäuser arbeitswillige Bauern zur Verfügung stellen. Der Aufbau der Basis ist der simple und klassiche Aufbau eines durchschnittlichen Echtzeit-Strategie-Spiels aus dem Ende des letzten Jahrhunderts.
Steht die Basis einmal, braucht sie keine weitere Zuwendung und der Spieler kann sich voll und ganz auf seine Armee konzentrieren. Nach einer gewissen Zeit, welche zu Beginn bestimmt werden kann, bricht nämlich Krieg aus und die Basis muss verteidigt werden, oder besser noch: Der Feind besiegt werden.

Armee- und Truppen

Während die Basis eher einfach zu verwalten ist, ergibt sich für ungeübte Spieler beim Kämpfen und Verwalten seiner Truppen ein echtes Problem. American Conquest - Divided Nations bietet kein Tutorial oder Ähnliches und das Handbuch bringt mehr Verwirrung als Aufklärung. Die Truppenverwaltung ist unglaublich kompliziert, bedenkt man die Grösse der möglichen Armee (bis zu 30000 Soldaten). Truppen können zu Formationen zusammengefasst werden, und von Offizieren oder gar Generälen angeführt, und die Moral durch Trommelschlaäger und Fahnenträger auf einem hohen Niveau gehalten werden. Hier zeigt sich jedoch schon das erste Problem. Die Offiziere sind kaum von den regulären Infanteristen zu unterscheiden, welche wiederum gleich aussehen wie Freiwillige. Einzig die Kavaliere, Fahnen- und Trommelträger sind äusserlich klar zu unterscheiden. So sind also die Formationen klein und moralisch unbrauchbar, da ihnen die Offiziere fehlen. Wenn nun die feindliche Basis in der Nähe ist, beginnen einzelne Soldaten panisch wegzurennen, was auf den ersten Blick innovativ erscheint, nach ein paar Spielen jedoch nur noch aggressiv macht. Die Vielzahl von Einheiten wird leider zu wenig hervorgehoben, da sie sich nur minimal voneinander unterscheiden und auch nirgends genauer beschrieben werden. Die Truppen sehen für das ungeübte Auge wohl eher wie eine undefinierbare Masse blauer oder grauer Flecken aus, als wie individuelle Kämpfer, geschweige denn zu unterscheidende Einheiten. Beim Versuch, den Überblick über all diese Truppen zu behalten, wird wohl beinahe jeder Spieler ohne eine lange Einspielphase scheitern.
Doch ist es eindrücklich, den Bildschirm voller Truppen vor sich zu haben, und sie in die Schlacht ihres Lebens zu schicken. Nur sollte ein Echtzeit-Strategies-Spiel nicht nur eindrückliche Bilder liefern, sondern auch einen gewissen Spielspass. Dieser geht leider nur allzu schnell verloren, da nur wenige die Geduld haben, sich in die Komplexität dieses Spiels einzuarbeiten.

American Conquest - Divided Nation
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Judith Maag

American-Conquest---Divided-Nation


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Judith Maag am 10 Mrz 2006 @ 07:20
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