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Anno 1404 - Venedig: Review

  Personal Computer 

Kommt Zeit, kommt Anno. So lautet eine alte Binsenweisheit unter Spielern. Oder im Falle von Anno 1404 - Venedig könnte es dann "Kommt Zeit, kommt ein neues Add-on für Anno" heissen. Und es bringt genau die Features mit, die sich die Spieler schon für das Hauptprogramm gewünscht hatten. In diesem Falle den lang erwarteten Mehrspielermodus.

Was für Möglichkeiten sich doch mit einer Erweiterung bieten! Neue Wirtschaftskreisläufe, neue Waren, ein noch feineres Mikromanagement - und schon wären die Fans glücklich gewesen. Das Problem ist nur: All das gibt es im ersten Add-on nicht. Keine neuen Waren und somit auch keine neuen Wirtschaftskreisläufe. Es bleibt alles also beim Alten. Fast alles. Einen neuen Anlaufhafen für Reisende gibt es. Und der ist, wie es der Name der Erweiterung schon vermuten lässt, in Venedig angesiedelt. Eigene Städte im Stil der berühmten Stadt dürft ihr nicht erstellen, sondern lediglich Handel treiben. Immerhin: der Orient ist ebenfalls geblieben.

Neue Features

Einige neue Features gibt es aber dennoch. Das Wichtigste dürfte wohl die Ratsversammlung darstellen, welche es ermöglicht, ganze Inseln unter die eigene Kontrolle zu bringen, ohne auch nur einen Soldaten an Land zu schicken. So ist jetzt jede Insel mit einem Rat ausgestattet, und wie das mit Politikern nun mal so ist, ist jeder Sitz im Rat käuflich - für eine nicht ganz unerhebliche Summe Gold natürlich. Wenn ihr die Mehrheit im Rat besitzt, könnt ihr auch den Stadtschlüssel kaufen. Dass dieser noch einmal richtig viel Gold kostet, sollte klar sein. Dagegen wirken die gekauften Ratssitze schon fast wie ein Taschengeld. Wenn ihr ihn aber kauft, so gehören euch mit einem Schlag die gesamte Insel und alle darauf befindlichen Gebäude. Sprich die Investition kann sich auszahlen. Fünf- und sechsstellige Beträge sind hierbei übrigens eher die Regel als eine Seltenheit. Je grösser eine Insel ist und je mehr Gebäude errichtet werden, desto höher werden übrigens auch die zu zahlenden Beträge. So ergibt auch der wiedereingeführte Palast einen Sinn, der sonst fast nur aus optischen Gründen errichtet werden sollte.

Noch mehr Features

Auch eine Neuerung: Jetzt sind Spionageaktionen und Sabotagen möglich. Erinnert ihr euch noch an die Nebenmissionen, in denen ihr einen Spion ausfindig machen solltet? Gut. Genau diese Spione dürft ihr jetzt auch auf gegnerischen Inseln einsetzen, damit sie fiese Sabotagen durchführen. Von Aufständen bis hin zu Brandstiftungen könnt ihr eurem Gegner ordentlich zusetzen. Zumindest wenn dieser nicht gerade ein spezielles Gebäude errichtet hat, welches in einem vorbestimmten Umkreis Spione enttarnt. Gemein: Das Gebäude lässt sich auch noch tarnen. So ist der mächtige Spion nicht mehr ganz so mächtig und die Spielbalance ist gewahrt. Wenn so eine Aktion dann aber mal gelingt, freut sich zumindest ein Spieler wie ein kleines Kind.

Anno 1404 - Venedig
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Michael Hoss

Anno-1404---Venedig


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Michael Hoss am 15 Mrz 2010 @ 15:30
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