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Anno 1701: Review

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Anfang Oktober 2006. Vereinzelt werden aus allen Teilen der Welt erste Süchtige, so genannte Annoholics, gemeldet. Die Symptome sind klar ersichtlich: Müdigkeit, Hunger und das Gefühl, dass man alles um sich herum vergessen hat. Der 26. Oktober 2006 - plötzlich die Explosion. Mit einem Schlag werden gleich Tausende von Spielern an einem einzelnen Tag infiziert. Kein Wunder, verbreitete sich der Annoholics-Virus doch über 450.000 Mal. Nun wollt ihr sicherlich wissen, wie das Virus heisst, welches derzeit grassiert. Tja, dafür müsst ihr schon selbst in das Jahr 1701 zurückreisen!

Eine kühne Idee, ein waghalsiges Unterfangen und ein meisterhafter Plan. Ihr werdet als Beauftragter der Königin in die Neue Welt entsannt, um im Namen der Krone neue Siedlungen zu errichten und fremde Völker zu unterjochen - willkommen in der Welt von Anno 1701! Als tollkühner Held obliegt es euch, ob eure Wirtschaft floriert, ob ihr eure Staatskasse füllen könnt und ob sich die Bewohner eurer Insel zufrieden fühlen.

Aller Anfang ist schwer und so startet ihr den Endlos-Modus von Anno 1701 mit nur einem einzigen Schiff, einer mickrigen Besatzung und einigen Warenvorräten, die jedoch schon fast aufgebraucht waren, noch vor bevor ihr überhaupt in See gestochen seid. Doch aufzugeben und der Neuen Welt den Rücken zu kehren kommt für euch nicht in Frage. Irgendwann, ja, irgendwann werdet ihr den Schrei eures Schiffsjungen wahrnehmen, irgendwann ruft er vom Mast herunter: "LAAAAAAAAAAAAAAND IN SICHT" - und dann, dann ist es endlich so weit, der Grundstein für eure Siedlung kann endlich gelegt werden! Wie schon in Anno 1602 und 1503, den beiden sehr erfolgreichen Vorgängern, müsst ihr auch in 1701 zunächst eine für eure Ansprüche genügende Insel finden. Dabei ist die Wahl nicht immer einfach. Kleine Inseln bieten wenig Platz für Bevölkerung und für entsprechende Produktionsgebäude, doch gerade hier verbergen sich wertvolle Rohstoffe wie Gold und Erze. Grosse Inseln hingegen lassen sich weitaus schwieriger gegen Invasoren verteidigen, oftmals bedroht dort ebenso ein recht aktiver Vulkan Mann und Maus. Als wäre dies alles noch nicht genug, solltet ihr euch auch überlegen, was ihr auf eurer Insel anbauen wollt. Getreide, Zuckerrohr oder Tabak, um nur einige der Ressourcen zu nennen, wachsen nicht auf jeder beliebigen Insel. Zwar gibt es nicht wieder zig verschiedene Vegetationszonen, dennoch ist ein bestimmtes Nord-Süd-Gefälle erkennbar. Während im hohen Norden die Inseln, auf denen beispielsweise Honig und Hopfen gewonnen werden können, von tiefdunklem Meerwasser umringt werden, lädt in den südlichen Gefilden türkisfarbenes Wasser direkt zu einem kleinen Badeurlaub ein. Doch auch die südlichen Inseln mutieren nicht zu einem Urlaubsparadies, denn auch dort wird hart gearbeitet, um Tabak oder Zuckerrohr zu gewinnen.

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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 30 Okt 2006 @ 21:12
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