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Anno 2070: Review

  Personal Computer 

Vom Mittelalter hinein in die Zukunft. Als die Nachricht vom neuen Anno-Teil endlich offiziell wurde, schauten wohl viele Spieler verwundert drein. Erwarten konnte man das neue Setting sicherlich nicht. Doch entgegen mancher Befürchtungen bleiben sich die Entwickler selbst treu und bieten ein bewährtes Konzept an, welches sowohl erfahrenen Anno-Recken als auch Neueinsteigern gefallen soll.

Schick ist sie, die Zukunft!

Zunächst ein paar technische Details: Nach satten 5,5 GB an Daten, die ihr auf die Festplatte zu schaufeln habt, erscheint beim Programmstart der uPlay-Startbildschirm. Flugs ein Konto eingerichtet und schon kann es losgehen mit dem eigentlichen Spiel. Positiv sei bemerkt, dass ihr zum Spielen nicht ständig online sein müsst. Ebenso bemerkenswert ist der für die gute Optik moderate Hardware-Hunger. Um Anno 2070 auch in grösseren Auflösungen flüssig spielen zu können, bedarf es keiner High-End-Maschine auf oder unter dem Schreibtisch. Anfänglich ist der Grafikstil etwas gewöhnungsbedürftig, doch die Tiefe an Details beeindruckt auch nach längerem Spielen noch. In der höchsten Zoomstufe lassen sich allerhand Kleinigkeiten entdecken, die das Spielerauge erfreuen.

Anno 2070 nutzt zwar kein DirectX 11, dennoch wurde mit der optimierten Physik viel für eine glaubwürdigere Spielwelt getan. So brechen die Wellen an Land deutlich authentischer und es gibt sehr schöne Rauch- sowie Spiegeleffekte zu sehen. Gebirge erscheinen etwas gewaltiger als in Anno 1404. Bei Regen sieht man das Wasser an Fassaden abperlen, es bilden sich Pfützen auf den Strassen, und selbst bei den Flüssen lassen sich tiefere Ebenen und Strömungen entdecken. Darüber hinaus erscheint das Licht dynamischer, was die Umgebungen wirklichkeitsnaher werden lässt, speziell bei sekundären Lichtquellen.



Das grundlegende Spielprinzip der Serie ist nahezu unverändert geblieben. Kontore werden auf Inseln errichtet, Gemeindezentren gebaut und ein paar Wohnhäuser arrangiert. Schon nach kurzer Zeit melden sich eure Einwohner mit kleineren Bedürfnissen. Lebensmittel wie Fischgerichte oder Getränke sind da erwünscht, im späteren Verlauf kommen Freizeitaktivitäten wie Konzertstätten und Spielhallen dazu. Und floriert eure Stadt mal so richtig, wollen die Anwohner sich ebenso Luxus gönnen - da müssen es in der Zukunft dann schon fette 3D-Projektoren oder ein hilfreicher Roboter für den eigenen Haushalt sein. Für all diese Güter benötigt ihr Ressourcen, die ihr zu einem Grossteil auf eurer Insel gewinnen könnt.

Anno 2070
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Birgit Grunow


Anno-2070


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Birgit Grunow am 16 Dez 2011 @ 06:49
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