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Anstoss 2005: Review

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"Der Klassiker, im neuen Gewand, zum günstigen Preis". Auf diese Weise kündigt Ascaron seinen neusten Spross Anstoss 2005 an. Nach Anstoss 4 und der Anstoss Edition 2003-04 kommt pünktlich zu Weihnachten eine dritte Version des eigentlich gleichen Spiels auf den Markt. Nachdem die Serie lange Zeit durch (zu) viele Bugs verseucht war, verlor die Gütersloher Spieleschmiede zwischenzeitlich die Krone im Genre der Fussballmanager. Ob ihnen mit dem preislich günstigen Anstoss 2005 ein Comeback gelingt, erfahrt ihr in unserer Review.



Auf den ersten Blick ist das, was Ascaron in den letzten zwei Jahren getan hat, bestimmt nicht sehr kreativ: Schon zum zweiten Mal bringen sie, mit Ausnahme einiger neuer Features, im Grunde ein Spiel auf den Markt, das lediglich eine kleine Weiterentwicklung zum jeweils vorjährigen Produkt ist. Abgesehen von der Tatsache, dass zumindest die Bugs von Jahr zu Jahr weniger werden, rechtfertigt sich eine solche Taktik für den Kunden auf den ersten Blick nicht unbedingt.

Alt bewährt

Vom Konzept des Spiels wich Ascaron indes nicht ab. Wie immer wählt ihr zu Beginn des Spiels entweder einen bestehenden Verein aus, den ihr übernehmt, oder startet eine Managerkarriere in einer der tiefsten (deutschen) Ligen. Meist heisst es dann, seine Sporen erst mal in einer Oberliga zu verdienen. Schon vor dem Saisonstart gibt es dann einiges zu tun. Die neu eingeführten Budgets bestimmen jeweils, in welchen Bereichen ihr wie viel Geld ausgeben dürft. Je nach Finanzkraft des Clubs und dessen Sponsoren, gibt euch euer Präsident mehr oder weniger freie Hand. Am Ende der Saison wird jeweils abgerechnet. Tatsächlich dürft ihr nicht über die Stränge schlagen: Gebt ihr nämlich zu viel Geld etwa für Transfers oder die Jugendförderung aus, müsst ihr am Ende der Saison mit einer Schelte des Präsidenten rechnen und könnt euch sicher sein, einige Sympathien zu verlieren. Kommt dann noch sportlicher Misserfolg dazu, kann sich jeder selbst ausrechnen, womit das endet.

Der ganze Finanzteil ist mittlerweile sehr ausgereift und ausgeklügelt. Ausgaben sind meist streng limitiert und gerade teure Transfers könnt ihr euch bei einem finanzschwachen Club von Beginn an abschminken.

Verhandlungsgeschick

Mit eben diesen (Spieler-) Transfers sind wir schon beim nächsten Thema. Diese gestalten sich mittlerweile nämlich sehr komplex. Wollt ihr einen neuen Spieler verpflichten, müsst ihr zunächst mal eine Vorverhandlung einberufen. Dort legt euch der Spieler dann offen, was ihm an eurem Club passt und was nicht. Gibt es mehr negative Punkte, sind einige finanzielle Zugeständnisse unabdingbar. Und das war erst der Beginn: Danach gilt es noch die konkreten Gehaltszahlungen zu vereinbaren. Nehmt ihr als Manager auch diese Hürde, wartet schliesslich noch der schwerste Stein auf dem Weg zur Vertragsunterzeichnung: In Auktion prüft der Spieler die verschiedenen ihm vorliegenden Angebote (maximal von vier Clubs).

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Admin am 06 Mrz 2005 @ 19:20
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