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Archon - Classic: Review

  Personal Computer 

Wenn jemand seit Beginn der Internet-Ära den Nicknamen Archon verwendet, kann er nur prädestiniert sein für den Test der PC-Version von Archon - Classic. Unter Androhung körperlicher Gewalt durfte niemand die Testversion auch nur von der Seite ansehen. Zu lange hatte er auf die Veröffentlichung warten müssen. Kann die Neuauflage den Fan der 1983er-Version auch begeistern?


Goblin schlägt Ritter auf H4?

Am grundsätzlichen Spielprinzip hat sich erwartungsgemäss nichts verändert. Auf schachbrettartigen Spielfeldern stehen sich die dunkle und die helle Seite gegenüber, der Kampf Gut gegen Böse in seiner klassischsten Form. Um ein Spiel - oder eine Schlacht, ganz wie man will - zu gewinnen, gibt es drei Möglichkeiten. Ihr könnt die komplette andere Seite ausradieren, die letzte verbliebene gegnerische Figur per Zauber festsetzen oder - und das ist die häufigste Form des Sieges - die auf dem Spielfeld befindlichen Kraftpunkte besetzen. Wie auch im Schach, verfügt ihr über 18 Spielfiguren, die zudem auch ähnlich angeordnet sind. Als Bauern fungieren dann beispielweise je nach gewählter Seite Goblins oder Ritter.

Jede Einheit hat einen bestimmten Bewegungsspielraum. Begegnen sich zwei Figuren auf einem Feld, kommt es zu einem Gefecht auf einer kleinen Karte. Geröllbrocken dienen einerseits als Feuerschutz, behindern aber auch Nahkämpfer beim Vorankommen. Es gibt fliegende Einheiten wie den Phönix, der mit einer wahren Feuerexplosion für Goblins eine Gefahr darstellt, im Fernkampf aber unterlegen ist. Der Gestaltwandler der dunklen Seite übernimmt automatisch die Figur der weissen Seite im Kampf. Und Einhörner oder Basilisken verschiessen beispielsweise mächtige Ladungen aus Hörnen oder Augen. Jede Figur hat Stärken und Schwächen, die zudem noch untermauert werden, wenn sie auf einem farblichen Feld stehen. Denn treffen sich zwei Bauernfiguren, also Goblin und Ritter, auf einem schwarzen Feld, verfügt der Goblin der dunklen Seite über mehr Lebenskraft. Genau andersrum wäre es auf einem weissen Feld, und die grauen und braunen Zonen sorgen für mehr ausgeglichene Kämpfe auf Leben und Tod.

Auf jeder Seite gibt es einen König - einen Zauberer und eine Hexe, um genau zu sein. Sie verfügen jeweils über sieben Zaubersprüche, welche pro Partie jeweils einmal ausgelöst werden können. Darunter befinden sich unter anderem ein nützlicher Heilspruch, ein Austauschzauber, eine Wiederbelebung, eine Teleportfunktion und zwei besonders interessante Magiebegabungen. Mit Time Shift verändert ihr die Farben auf dem Feld und mit Summon Elemental erschafft ihr eine kraftvolle, wenn auch langsame Elementar-Einheit. Wer mag, kann Archon - Classic exakt so spielen, wie es die Urversion aus dem Jahr 1983 vorgibt. Die entsprechende Joystick- beziehungsweise Gamepad-Unterstützung weckt tatsächlich rasch Erinnerungen an die 1980er-Jahre.

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Markus Grunow

Archon---Classic


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Markus Grunow am 07 Apr 2011 @ 20:23
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