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Area-51: Review

  Personal Computer 

Mit reichlicher Verspätung können wir euch ein Review zu Midways Ego-Shooter Area-51 präsentieren. Im Juni heimste das Game für die PlayStation 2 immerhin 8.0 Punkte ab. Ob die PC-Fassung auch in diese Wertungsregion vordringen kann?

Illuminatisch

In der berüchtigten und sagenumwobenen Militärbasis Area-51, die in der Nähe von Las Vegas liegt, ist die sprichwörtliche Hölle losgebrochen. Blutrünstige Monster sorgen für Chaos und töten die dortigen Angestellten. Um einen Ausbruch an die Oberfläche zu verhindern, wird die Spezialeinheit HazMat mit der Infiltrierung und Säuberung des unterirdischen Komplexes beauftragt. Ein schickes, actionreiches Render-Intro zeigt, wie sich das HazMat-Delta-Team vorsichtig durch den Stützpunkt bewegt und plötzlich von einem Monster überrascht wird. Der Kontakt zur Einsatzleitstelle bricht ab.

Das Spiel beginnt. Ihr steht als Ethan Cole, Mitglied des HazMat-Bravo-Teams, in der provisorisch eingerichteten Einsatzbasis und müsst nach der Ausgabe eurer Waffen zunächst ein paar Zielübungen absolvieren. Ringsherum gehen andere HazMat-Mitglieder und Wissenschaftler ihren Aufgaben nach oder führen Gespräche untereinander. Obwohl die Einsatzbesprechung bevorsteht, habt ihr keine Eile und dürft euch alles in Ruhe anschauen. Ein wohliges Gefühl macht sich breit. Hat sich Midway hier etwa an Half-Life und anderen Klassikern orientiert? Absolut, und es macht auch Spass, direkt am Anfang ein paar explosive Fässer hochzujagen oder allgemein mit dem Physikmodell herumzuspielen.

Zu entdecken gibt es auch direkt was. Stets im Gepäck ist ein Scanner, mit dem ihr bestimmte, grün markierte Objekte, zum Beispiel Blaupausen, Leichen, Speichermedien oder Terminals, in der Umgebung identifizieren könnt. Die Ergebnisse werden in einer über das Hauptmenü zugänglichen Datenbank gespeichert und tragen nicht nur mit Hintergrundinfos zur Geschichte bei. Im Spielverlauf könnt ihr durch fleissiges Einscannen nämlich auch bestimmte Waffentypen verbessern. Wer Lust hat, kann auch eher unwichtige Dinge mit dem Gerät identifizieren. So zum Beispiel die genaue Zusammensetzung der Atemluft.

John Woo lässt grüssen

Nach der Einsatzbesprechung steht euch eine wahre Action-Odyssee bevor. Die Geschichte wird in insgesamt neunzehn kurzen Kapiteln erzählt und führt euch immer tiefer in die Area-51 hinein. Schnell wird klar, dass euch nicht nur die Monster feindlich gesinnt sind. Auch unbekannte High-Tech-Soldatentrupps halten sich in der Basis auf und ballern alles nieder, was sich bewegt. Doch keine Sorge, ihr seid gut gerüstet. Denn ihr kämpft nicht nur vor allem anfangs recht häufig mit HazMat-Kameraden zusammen, sondern bekommt natürlich auch bessere Waffen zur Hand. Mit Shotgun, Scharfschützengewehr, Granaten und diversen Alientechnologien heizt ihr den Gegnern kräftig ein. Schrotflinte und Standardgewehr dürft ihr sogar zeitweise jeweils als Akimbos einsetzen.

Area-51
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Daniel Boll

Area-51


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Daniel Boll am 24 Sep 2005 @ 21:23
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