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ArmA 2: Review

  Personal Computer 

Dieses Programm gilt als der potentielle Operation Flashpoint 2-Killer - und das, obwohl Letzteres noch nicht einmal erschienen ist. ArmA 2 ist die offizielle Fortsetzung von Armed Assault, einem Titel, dem seinerzeit viele ein unglaubliches Potential prophezeiten, der dann aber aufgrund von unendlich vielen Bugs und Fehlern in seinem Urzustand nahezu unspielbar war. Auch ArmA 2 haben wir in den Previews bis zuletzt grosses Potential bescheinigt. Wiederholt sich die Geschichte?

An die Front

Krieg in Chernarussland. Die westlichen Truppen sollen in den Konflikt zwischen Chedaken und Russen in dem fiktiven osteuropäischen Land eingreifen und Schlimmeres verhindern. Im Spiel schlüpft ihr zunächst in die Rolle von Master Sergeant Matt Cooper, Mitglied des fünfköpfigen Team Razor. Im weiteren Verlauf dürft ihr dank Teamswitch-Funktion jederzeit auch in den Körper aller anderen Razors schlüpfen, wenn der Bedarf besteht. Die meiste Zeit agiert Team Razor unter freiem Himmel, nur selten führt euch das Spiel ins Innere von Gebäuden.

ArmA 2 sieht sich selbst nicht als klassischen Ego-Shooter, sondern als komplexe Militär-Simulation. Zu Recht, denn wer sich das erste Mal in ArmA 2 bewegt, der wird schnell feststellen, dass man hier mit Rennen, Ballern, Siegen nicht sehr weit kommen wird. Wer unbedacht vorgeht, fängt sich schnell eine oder zwei Kugeln ein, was dank des hohen Realismus im Spiel ausreicht, um den Bildschirmtod zu sterben.

An Bord eines Flugzeugträgers lernt der Spieler zu Spielbeginn alle übrigen Mitglieder des Team Razor kennen. Nach einem ausführlichen Briefing dürft ihr auf dem Schiff vor der Küste Chernarusslands die Steuerung einüben und Schiessübungen absolvieren. Ihr dürft, müsst aber nicht. Alternativ begebt ihr euch gleich an Deck und hebt mit dem Hubschrauber ins Krisengebiet ab. Diese Entscheidungsmöglichkeiten im Tutorial stehen sinnbildlich für den weiteren Spielverlauf. Immer wieder haben Entscheidungen und Geschehnisse in den insgesamt sieben umfangreichen und mehrteiligen Storymissionen erheblichen Einfluss auf den weiteren Spielverlauf. Es gibt abhängig vom Verlauf der Kampagne nicht nur insgesamt sieben verschiedene Versionen, wie die Geschichte endet, es gibt auch einige Missionen, deren Aufbau und Verlauf sich abhängig von vorherigen Ereignissen ändert.

Team Razor muss in der Kampagne immer wieder Rückschläge hinnehmen. Einige dieser Rückschläge sind vom Programm fest eingeplant, andere können vom Spieler verhindert werden. Welche Faktoren nun genau dafür sorgen, dass ihr nach dem grossen Finale eine der guten Schlusssequenzen seht, müsst ihr schon selbst herausfinden. Wir verraten nur soviel: Fast alle Versionen des Story-Finales sind beeindruckend inszeniert und haben den einen oder anderen Überraschungsmoment für euch parat. Und wenn euch das Ende für Team Razor nicht gefällt - und diese Wahrscheinlichkeit besteht durchaus - dann müsst ihr eben in der Kampagne zurückspringen und versuchen, beim zweiten Mal alles besser zu machen.

ArmA 2
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Tobias Kuehnlein


ArmA-2


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Tobias Kuehnlein am 10 Jun 2009 @ 15:17
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