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Armies of Exigo: Review

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Eigentlich sollte das Jahr 2004 im Echtzeitstrategie-Genre mit Schlacht um Mittelerde abgeschlossen werden, doch Publisher EA hat sich dazu entschieden, Armies of Exigo zeitgleich zu veröffentlichen. Das von Black Hole Entertainment entwickelte Spiel versucht dabei nicht das Rad neu zu erfinden, sondern setzt auf bereits bekannte Kost. Wie sich Armies of Exigo schlägt - wir verraten es euch im Test!



Gameplay

Bereits auf der Games Convention sorgte Armies of Exigo für zahlreiche Besucher auf dem EA-Messestand, denn eigentlich war bis zu dem Zeitpunkt kaum etwas über das Spiel an die Öffentlichkeit gedrungen. Doch schon bald wurde Armies of Exigo als potentieller Warcraft-Killer gehandelt.

Dabei versuchen die Entwickler bei Black Hole Entertainmentbei weitem nicht das Rad neu zu erfinden, sondern sie haben ihre Ressourcen vielmehr auf altbekannte Spielelemente gebündelt. Armies of Exigo bietet dem Spieler insgesamt drei recht lange, aber auch schwierige Kampagnen. Dies ist insoweit logisch, da es auch im Spiel drei unterschiedliche Rassen gibt: Das Imperium, die Untiere und die Gefallenen - jeder Rasse ist dabei eine Kampagne gewidmet. Damit man allerdings auch ohne das Handbuch gelesen zu haben sofort das Spiel versteht, haben die Entwickler auch ein recht kurzes Tutorial spendiert, welches zumindest ein paar Grundlagen erklärt.

Wie bereits aus Titeln wie Warcraft bekannt, laufen die Missionen nicht immer nach dem gleichen Schema ab. Zwar muss der Spieler in den meisten Missionen eine Basis errichten oder übernehmen, doch ab und zu muss man auch ohne Nachschub auskommen, dann erinnert Armies of Exigo sehr an RPG-Strategie-Spiele, wie zum Beispiel SpellForce. Doch zunächst einmal kommen wir zum Basisbau, dieser verläuft eigentlich nicht unbedingt anders, als in anderen Spielen. Zu Beginn des Spiels stehen ein paar Bauern und ein Stadtzentrum zur Verfügung. Dort werden weitere Baukräfte angefordert, zudem kann man dort später auch Aufrüstungen in Auftrag geben. Die ersten Bauern werden auch so schnell wie möglich ausgesandt, um erste Gebäude zu errichten. So sorgt ein Bauernhof dafür, dass das Einheitenlimit steigt und die Kaserne produziert erste Soldaten. Weitere Gebäude dienen der Verteidigung oder ermöglichen es, weitere Upgrades zu kaufen. Im späteren Verlauf des Spiels hat man dann Zugriff auf grössere Gebäude, die auch bessere und technisch überlegene Einheiten produzieren können. Für den Bau von Gebäuden und für die Produktion von Truppen werden allerdings auch Ressourcen gebraucht, die von Bauern eingesammelt werden. In Armies of Exigo gibt es drei verschiedene Rohstoffe: Gold, Holz und Edelsteine. Während man das Gold auf der Oberfläche abschürfen kann, werden die Edelsteine in Minen gesucht.Diese sind bereits auf der Karte fest eingerichtet. Bäume lassen sich natürlich überall finden und mit ein paar Männchen kann man in Windeseile ein beträchtliches Holzdepot füllen.

Allerdings sind wir hier auch schon bei einem grossen Kritikpunkt von Armies of Exigo angelangt: der Zeit. Zwar werden die Rohstoffe eigentlich recht schnell abgebaut, doch wenn man diese ausgeben möchte, muss man sich auf ein paar Probleme gefasst machen. So dauert das Errichten von Gebäuden unwahrscheinlich lange, ebenfalls die Einheitenproduktion geht nur sehr, sehr langsam vonstatten, hier hätte etwas mehr Balancing sehr gut getan. Ebenfalls ist es nicht ganz einsehbar, wieso sich nur genau ein Arbeiter mit dem Bau eines Gebäudes beschäftigen kann - wieso können nicht mehrere gleichzeitig an einem Projekt arbeiten?

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Admin am 06 Mrz 2005 @ 19:45
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